Ohne NHL-Stars kann die Schweiz an Olympia 2022 nicht überzeugen. Nino Niederreiter (29) zieht nach dem Viertelfinal-Aus ein Fazit.
Nino Niederreiter, Stürmer der Carolina Hurricanes, im Interview. - Nau.ch

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Olympia-Viertelfinal ist für die Schweizer Eishockeyaner Schluss.
  • Mit vier Niederlagen aus fünf Spielen fällt die Bilanz schlecht aus.
  • Nino Niederreiter kann aber auch positive Schlüsse ziehen.

Die Schweizer Eishockey-Fans kommen an Olympia 2022 nicht wirklich auf ihre Kosten. Die Nati verliert in der Vorrunde sämtlich drei Gruppenspiele. Blamabel ist vor allem der Auftritt beim 3:5 gegen Neuling Dänemark.

Nach einem Aufbäumen im Achtelfinal und dem 4:2-Sieg über Tschechien, folgt im Viertelfinal die erneute Ernüchterung. Beim 1:5 gegen Finnland ist das Team von Patrick Fischer chancenlos und verabschiedet sich früher als gehofft aus dem Turnier.

Olympia 2022
Für die Eisgenossen und Romain Loeffel gab es an Olympia 2022 wenig Grund zum Jubeln. - keystone

«Olympia ist sicher immer schwierig», resümiert Nino Niederreiter. Der Stürmer von den Hurricanes findet: «Sie haben teilweise sicher gute Momente gehabt. Leider hat es viele weniger gute Momente gegeben. Finnland ist eine Top-Nation und steht einmal mehr im Final.»

Für den 29-jährigen Churer gilt es in der Nacht auf Samstag in der NHL ernst. Dann trifft er mit Carolina auf seinen Landsmann Roman Josi und die Nashville Predators.

«Ich war gestern noch mit ihm und Mikael Granlund essen. Mit ihm habe ich lange zusammen gespielt und wir wissen, dass wir extrem auf ihn aufpassen müssen», so Niederreiter.

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