Der EV Zug und die ZSC Lions stehen nach vier von sechs Vorrunden-Spielen vorzeitig als Achtelfinalisten der Champions Hockey League fest.
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Die Spieler des EV Zug jubeln. - keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Zug und die ZSC Lions feiern in die CHL souveräne Siege.
  • Damit stehen beide Teams bereits in der K.o.-Phase.

Meister Zug imponierte mit einer 6:1-Gala gegen TPS Turku, während sich die ZSC Lions gegen Fehervar mit 5:1 durchsetzen.

Für den EVZ waren sechs verschiedene Spieler erfolgreich. Die Gastgeber überzeugten gegen das finnische Spitzenteam Turku auf der ganzen Linie. Goalie Luca Hollenstein fehlten nur gut drei Minuten für einen Shutout.

Der EVZ feierte den vierten Sieg im vierten Spiel und ist nun mindestens Gruppenzweiter, da zum Abschluss die hinter ihm klassierten Grizzlys Wolfsburg und TPS Turku noch zweimal aufeinandertreffen und dabei den zweiten Achtelfinalisten aus dieser Gruppe ermitteln.

Zug kann sich den ersten Rang noch in zwei Spielen gegen den chancenlosen Gruppenletzten Olimpija Ljubljana sichern.

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Zug steht in der Champions Hockey League im Achtelfinal. - keystone

Für die ZSC Lions glänzte der Schwede Lucas Wallmark gegen das vom früheren Ambri-Trainer Kevin Constantine gecoachte Fehervar als Doppeltorschütze und mit insgesamt drei Skorerpunkten.

Rückkehrer Jérôme Bachofner erzielte das 3:1, ehe zwei Abschlüsse der Lions ins leere Tor als Zugabe folgten. Sven Andrighetto und der NHL-«Leihimport» aus Columbus, der Franzose Alexandre Texier, waren die beiden letzten ZSC-Torschützen.

Mit dem schwedischen Titelverteidiger Rögle, das sich gegen Katowice genau wie zwei Tage zuvor die Lions zuhause ebenfalls mit 5:1 durchsetzte, ist auch der zweite Achtelfinalist in der Gruppe D bereits bekannt.

Rappi bereits ausgeschieden

Die Rapperswil-Jona Lakers sind im Kampf um ein Achtelfinal-Ticket dagegen trotz einem 3:2-Overtime-Erfolg beim finnischen Meister Tappara Tampere vorzeitig gescheitert.

Der Champions-League-Debütant aus St. Gallen zeigte in seiner stark besetzten Gruppe abermals eine gute Leistung und hätte sich einen Dreipunkte-Gewinn redlich verdient, der die Chancen auf ein Weiterkommen gewahrt hätte.

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Am Ende erkämpften sich die Gäste dank einem Powerplay-Siegtor des Amerikaners Jordan Schroeder in der Verlängerung (64.) immerhin den ersten Champions-League-Erfolg der Klubgeschichte. Und dies erst noch bei einem Vorjahresfinalisten.

Nando Eggenberger hatte die Lakers in der vorletzten Minute der regulären Spielzeit bei sechs Rapperswiler Feldspielern mit dem 2:2-Ausgleich in die hochverdiente Verlängerung gerettet. Auch das erste Tor hatten die Gäste mit einem Feldspieler mehr auf dem Eis erzielt, als Roman Cervenka im Powerplay das Skore eröffnete (27.).

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