Kauf der Villa Unterer Frauenstein ist in Zug umstritten

Der Kauf der Villa Unterer Frauenstein durch die Stadt Zug ist umstritten. Die Geschäftsprüfungskommission des Stadtparlaments stimmte dem Geschäft nur knapp zu, die Baukommission lehnte es ab.

Der Zuger Stadtrat möchte im Gebiet Unterer Frauenstein zusätzliche 70 Meter Ufer der Bevölkerung zugänglich machen. (Archivaufnahme)
Der Zuger Stadtrat möchte im Gebiet Unterer Frauenstein zusätzliche 70 Meter Ufer der Bevölkerung zugänglich machen. (Archivaufnahme) - KEYSTONE/GAETAN BALLY

Der Stadtrat beantragt dem Grossen Gemeinderat, die 1850 in der Nähe des Casinos erstellte Anlage für 44 Millionen Franken zu erwerben. Das Grundstück ist 5514 Quadratmeter gross und hat über eine Länge von 70 Metern Seeanstoss.

Ziel des Stadtrats ist es, die Gartenanlage für die Bevölkerung zu öffnen und die Länge des öffentlich zugänglichen Seeufers in dem Gebiet zu vergrössern. Wie die Villa genutzt werden soll, ist noch nicht geklärt.

In trockenen Tüchern ist das Immobiliengeschäft aber noch nicht. Die Bau- und Planungskommission empfiehlt dem Parlament mit sechs zu vier Stimmen, die Vorlage abzulehnen. Wie aus ihrem am Freitag veröffentlichten Bericht hervorgeht, gaben in der Kommission vor allem die Kosten zu reden.

Die Geschäftsprüfungskommission beantragt dagegen, den Kauf gutzuheissen. Allerdings fiel hier die Zustimmung nur mit vier zu drei Stimmen aus.

Der Grosse Gemeinderat behandelt die Vorlage am 24. Februar.

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