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Sika übernimmt türkischen Klebstoffhersteller Akkim

Sika expandiert sein Geschäft mit einem weiteren Zukauf. Der Baarer Bauchemiekonzern übernimmt den türkischen Klebstoffhersteller Akkim mit einem Jahresumsatz von rund 220 Millionen Franken.

Das Baarer Bauchemieunternehmen Sika übernimmt eine weitere Firma. (Archivaufnahme)
Das Baarer Bauchemieunternehmen Sika übernimmt eine weitere Firma. (Archivaufnahme) - KEYSTONE/URS FLUEELER

Diese Akquisition werde Sikas Position in der globalen Kleb- und Dichtstoffindustrie stärken, teilte das Schweizer Unternehmen am Freitag in einem Communiqué mit. Durch eine grössere Präsenz und geografische Reichweite würden sich bedeutende Wachstumschancen eröffnen. «Darüber hinaus wird Akkim die Produktionskapazitäten deutlich erweitern und so zu einem effizienteren operativen Netzwerk beitragen», hiess es weiter.

Ein Kaufpreis für das Familienunternehmen mit über tausend Mitarbeitenden wurde in der Mitteilung nicht genannt. Akkim habe zwei grosse Werke in der Türkei und Rumänien. Zudem würden Kapazitäten an einem weiteren Standort in der Türkei ausgebaut.

Das Verkaufsnetz sei auf die wachstumsstarken Märkte in Osteuropa, Zentralasien, dem Mittleren Osten und Nordafrika fokussiert. Damit soll sich Sikas Position bei den Baustoffhändlern in der Region verstärken.

Die Transaktion unterliege spezifischen behördlichen Genehmigungen. Der Abschluss der Übernahme werde im dritten Quartal erwartet, schrieb Sika weiter.

Der Zukauf fügt sich in eine Reihe von Akquisitionen der jüngeren Vergangenheit ein. Im vergangenen Dezember hatte Sika die Übernahme des schwedischen Mörtelherstellers Finja verkündet, einen Monat zuvor jene eines saudi-arabischen Unternehmens. Der Zukauf eines dänischen Mörtelherstellers kommunizierte Sika im Oktober.

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