Schon im Vorjahr musste Olympia 2020 in Tokio verschoben werden. Eine erneute Verzögerung ist laut Japans Olympia-Ministerin Tamayo Marukawa kaum denkbar.
Hält eine nochmalige Verschiebung der Sommerspiele in Tokio für schwierig: Tamayo Marukawa, Japans Olympia-Ministerin. Foto: Kyodo/dpa
Hält eine nochmalige Verschiebung der Sommerspiele in Tokio für schwierig: Tamayo Marukawa, Japans Olympia-Ministerin. Foto: Kyodo/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • In Japan werden die Rufe nach einer erneuten Olympia-Verschiebung immer lauter.
  • Für Olympia-Ministerin Tamayo Marukawa ist das aber kein gangbarer Weg.

Japans Olympia-Ministerin Tamayo Marukawa hält eine nochmalige Verschiebung von Olympia 2020 in Tokio für schwierig. Das sagte sie nach einer Kabinettssitzung laut des japanischen Fernsehsenders NHK.

Demnach würde sich eine Sicherstellung der Wettkampfstätten und Unterkünfte im Falle einer Terminverschiebung schwierig gestalten. Laut britischen Medien hätten einzelne Sponsoren eine Verschiebung der Spiele auf September oder Oktober vorgeschlagen.

Olympia 2020 erst im Herbst 2021?

Dazu sagte Marukawa, dass das Olympische Organisationskomitee zumindest nichts davon gehört habe. Sie jedenfalls halte eine Verschiebung der Spiele für ziemlich schwierig. Die ersten ausländischen Athleten hätten bereits ihre Vorbereitungscamps in Japan bezogen.

Japans Olympia-Macher und das Internationale Olympische Komitee versichern immer wieder, dass die Spiele wie geplant am 23. Juli eröffnet und für alle Beteiligten sowie die japanischen Bürger «sicher» und «geschützt» stattfinden werden.

Allen Beteuerungen zum Trotz halten sich Sorgen, auch wenn Japans Regierung den bislang äusserst langsamen Impfprozess inzwischen beschleunigt. Derzeit gibt es keine Anzeichen für die laut Umfragen von vielen Japanern gewünschte Absage von Olympia 2020.

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