Winterthurer SVP reicht Wohninitiative ein
Das Volksbegehren «JA zur Wohninitiative – Für eusi Stadt, für eusi Familie» ist am Dienstag bei der Stadtkanzlei Winterthur eingereicht worden. Dafür seien über 2000 Unterschriften gesammelt worden, teilte die SVP Winterthur mit.

Die Initiative fordert, dass bei der Neuvermietung von Wohnraum, der direkt oder indirekt mit Winterthurer Steuergeldern unterstützt wird, Winterthurerinnen und Winterthurer bei gleicher Qualifikation der Bewerbung den Vorrang erhalten.
Es gebe in Winterthur 600 städtische Wohnungen und 8700 genossenschaftliche mit städtischer Förderung, heisst es in der Mitteilung. Jedes Jahr würden Hunderte dieser Wohnungen vermietet.
Ende Januar war bekannt geworden, dass die SVP des Kantons Zürich genügend Unterschriften für die ähnlich lautende Volksinitiative «Recht auf Heimat – Wohnige für eusi Lüüt» gesammelt hat.
Die Forderungen dieser Initiative sollen angewendet werden, falls vor 2050 mehr als 10 Millionen Menschen in der Schweiz wohnen. Dann müssten die Vermieter «Schweizerinnen und Schweizer sowie Personen, die seit mindestens zehn Jahren im Kanton Zürich wohnen» bei der Wohnungsvergabe bevorzugen.










