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Stadtzürcher Parlament lehnt höhere Sicherheitskosten für Fussballclubs ab

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Zürich,

Zusätzliche Sicherheitskosten für FCZ und GC wurden vom Stadtzürcher Parlament in der Budget-Debatte abgelehnt.

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Im Sommer startet der Genehmigungsprozess des EU-Abkommens, während der Ablauf einer möglichen Volksabstimmung bereits diskutiert wird. (Symbolbild) - KEYSTONE/Michael Buholzer

Das Stadtzürcher Parlament hat es am Mittwoch bei der Budget-Debatte abgelehnt, FCZ und GC zusätzliche Sicherheitskosten zu verrechnen. Einige störten sich an der Überwälzung von Polizeikosten, andere fanden den Zeitpunkt falsch. Den Antrag scheiterte mit 27 zu 82 Stimmen.

500'000 Franken zusätzlich sollten FCZ und GC bei den Sicherheitskosten übernehmen, forderten FDP und SVP. Bisher liegt der Betrag bei bis zu einer Million. Perparïm Avdili (FDP) begründete die Forderung damit, dass «einer der beiden Präsidenten» nur die Sprache des Geldes verstehe.

Kritik an Kostenüberwälzung

Markus Haselbach (Mitte) erinnerte daran, dass der Vertrag über die Kostenverteilung jeweils zwei Jahre laufe und für 2025 gar nicht gekündigt werden könne. Für Moritz Bögli (AL) ist die Übertragung von Polizeikosten an Veranstalter ohnehin der falsche Weg.

Alternative Liste Transparenz Zürich
Moritz Bögli (25) ist Gemeinderat Stadt Zürich von der Alternativen Liste (AL). - zVg

Es gebe aber durchaus Handlungsbedarf bei der Fangewalt, sagte Florian Utz (SP). Der Rat überwies denn auch diskussionslos ein Postulat zur Fankultur. FDP und Mitte/EVP fordern darin ein Vier-Säulen-Modell zur Eindämmung der Fangewalt. Das reicht von Prävention bis Repression, darunter sind auch höhere Kostenbeteiligungen genannt.

Das Stadtparlament wird voraussichtlich bis 23.30 Uhr über das Budget des kommenden Jahrs diskutieren. Ob sie fertig werden, ist noch offen.

Kommentare

User #3895 (nicht angemeldet)

Ich habe es satt, dass die Fussball-Vanadlen immer weiter machen können, die Clubs weiter massiv geschont werden, anstatt diesen Leuten die ganze Rechnung mal hinzuhalten. Die Clubs verdienen eh viel zu viel und werden doch weiter mit Samthandschuhen angefasst.

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