Regierung beantragt mehr Geld für Basler Jugendkultur
Die Basler Regierung hat dem Grossen Rat eine deutliche Erhöhung der Ausgaben für die Jugend- und Alternativkultur für die Jahre 2027 bis 2030 beantragt. Insgesamt sollen über zehn Millionen Franken in die Kulturpauschale, die Jugendkulturpauschale und GGG Kulturkick fliessen.

Somit sollen die Ausgaben für die spartenunabhängige Förderung der Jugend- und Alternativkultur für die Jahre 2027 bis 2030 um jährlich 470'000 Franken erhöht werden, wie es in der am Freitag veröffentlichten Vorlage heisst. Die Gesamtausgaben für diesen Bereich belaufen sich damit auf über 10 Millionen Franken.
Konkret soll die Kulturpauschale jährlich um 330'000 Franken auf fast 1,8 Millionen Franken aufgestockt werden. Dies begründete der Regierungsrat mit einer zu tiefen Finanzierungsquote bei den «Programmen und Dienstleistungen der Alternativkultur» und einer hohen Nachfrage. Ziel sei es, die Finanzierungsquote auf 75 Prozent anzuheben und die Beiträge für Jahresprogramme auf maximal 65'000 Franken zu erhöhen.
Hohe Nachfrage bei GGG Kulturkick
Die Rahmenausgabenbewilligung für die Jugendkulturpauschale will die Regierung um 30'000 Franken jährlich auf 150'000 Franken reduzieren. Diese Anpassung erfolge aufgrund einer Neuausrichtung des Fördermodells, bei dem GGG Kulturkick künftig mehr Gesuche bearbeiten soll, hiess es.
Für GGG Kulturkick beantragt der Regierungsrat eine Erhöhung des Staatsbeitrags um 170'000 Franken pro Jahr auf 570'000 Franken. Dies sei notwendig, da die Gesuchszahlen deutlich über den Prognosen liegen würden und GGG Kulturkick nun auch Projekte übernehme, die zuvor als Rahmenprojekte galten. So seien statt der prognostizierten 130 bis 150 Gesuche pro Jahr bei GGG Kulturkick durchschnittlich 241 Gesuche eingegangen.










