Regierung

    Maudet nach provisorischen Resultaten auf dem fünften Platz

    Keystone-SDA
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    Genève,

    In Genf führt Nathalie Fontanet (FDP) im ersten Wahlgang der Staatsratswahlen laut provisorischen Ergebnissen. Pierre Maudet liegt auf dem fünften Platz.

    Mit einer Rekordzahl von 691 Kandidaten auf zwölf Listen könnten bei den Wahlen in die Genfer Kantonsregierung mehrere Parteien an der Wahlhürde von 7 Prozent scheitern.
    Mit einer Rekordzahl von 691 Kandidaten auf zwölf Listen könnten bei den Wahlen in die Genfer Kantonsregierung mehrere Parteien an der Wahlhürde von 7 Prozent scheitern. - sda - KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im ersten Wahlgang der Staatsratswahlen von Genf liegt Pierre Maudet auf dem 5. Platz.
    • Er kann somit auf ein Comeback in die Regierung hoffen.
    • Die provisorischen Ergebnissen führt zurzeit Nathalie Fontanet an.

    In Genf führt Nathalie Fontanet (FDP) im ersten Wahlgang der Staatsratswahlen laut provisorischen Ergebnissen vor dem Sozialisten Thierry Aprothéloz. Anne Hiltpolt von der FDP ist Dritte, gefolgt vom Grünen Antonio Hodgers.

    Pierre Maudet liegt auf dem fünften Platz – er kann somit auf ein Comeback hoffen. Seine Liste Freiheit und soziale Gerechtigkeit erhält laut den provisorischen Ergebnissen zehn Sitze.

    Auf den beiden weiteren Plätzen im Kampf um den Einzug in die siebenköpfige Regierung folgen Fabienne Fischer und Carole-Anne Kast. Beide von der rot-grünen Liste. Gemäss der provisorischen Resultate würde niemand das absolute Mehr erreichen.

    Pierre Maudet
    Maudet führt den Anstieg der Kinderprämien auf die verschlechterte psychische Gesundheit Jugendlicher zurück. (Archivbild) - sda

    Für die sieben Sitze in der Kantonsregierung bewerben sich 23 Kandidaten, darunter vier amtierende Regierungsmitglieder.

    Die beiden grünen Staatsräte Fabienne Fischer und Antonio Hodgers kandidieren für eine weitere Amtszeit. Ebenso wie die Finanzministerin Nathalie Fontanet (FDP) und der sozialistische Magistrat Thierry Apothéloz. Anne Emery-Torracinta (SP), Serge Dal Busco (Zentrum) und Mauro Poggia (MCG) treten nicht wieder an.

    FDP, Grüne und Mitte als Verlierer

    Das Mouvement Citoyens Genevois (MCG) errang 14 Sitze (+3), die SVP 13 Sitze (+5), wie die Staatskanzlei mitteilte. Die Verlierer sind die FDP mit 23 Sitzen (-5), die Grünen mit 14 Sitzen (-1) und die Mitte mit 9 Sitzen (-3). Die SP behält ihre 17 Sitze.

    Die Verlierer sind die FDP mit 23 Sitzen (-5), die Grünen mit 14 Sitzen (-1) und die Mitte mit 9 Sitzen (-3). Die SP behält ihre 17 Sitze.

    Genf
    Bürgerinnen und Bürger werfen am Sonntag, den 2. April 2023, im Wahllokal von Carouge in Carouge bei Genf ihre Stimmzettel für die Wahl in den Grossen Rat und den ersten Wahlgang der Staatsratswahlen 2023 in die Urne mit den Genfer Farben. - keystone

    Die Grünliberalen erreichten 6,37 Prozent der Stimmen und verfehlten damit nur knapp die Wahlhürde von 7 Prozent der Stimmen. Wie erwartet, dürfte die gespaltene äusserste Linke nicht mehr im Grossen Rat vertreten sein. Ensemble à Gauche erhielt 3,43 Prozent der Stimmen und die Liste d'Union populaire 2,98 Prozent.

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