EDU und EVP bilden Fraktion im Stadtparlament Winterthur

Die EVP Winterthur bleibt eigenständige Kraft im Stadtparlament. Dafür hat sie mit Simon Gonçalves von der EDU für die kommende Legislatur 2026-2030 eine gemeinsame Fraktion gebildet.

Franziska Kramer-Schwob bleibt Präsidentin der EVP, die in der kommenden Legislatur mit der EDU zusammenspannt.
Franziska Kramer-Schwob bleibt Präsidentin der EVP, die in der kommenden Legislatur mit der EDU zusammenspannt. - KEYSTONE/WALTER BIERI

Obwohl die EVP Winterthur gegenüber den Wahlen 2022 Stimmen gewonnen hat, verlor sie bei den Wahlen im März einen Sitz und damit ihre jahrzehntelange Fraktionsstärke im Parlament. Damit stellte sich die Frage, ob sie sich einer Fraktion anschliessen soll, oder es die Möglichkeit gibt, weiterhin alleine eine Fraktion zu bilden.

Wie EVP und EDU am Mittwoch mitteilten, haben sich die beiden Parteien entschieden, gemeinsam als EVP/EDU-Fraktion in die neue Legislatur zu starten. Eine gemeinsame Fraktion mit Simon Gonçalves, der den einzigen EDU-Sitz im Parlament verteidigen konnte, liege nahe. Die EDU trennt sich damit von der Mitte. «Die Mitte-Fraktion bietet Hand zu diesem Wechsel und politisiert nun eigenständig», teilte die Partei am Mittwoch mit.

Das verbindende Element zwischen EDU und EVP sei der christliche Glaube. Dieser stelle für beide Parteien eine zentrale Grundlage ihrer politischen Arbeit dar. Auf dieser gemeinsamen Wertebasis sehen beide Seiten grosses Potenzial für eine konstruktive und verlässliche Zusammenarbeit im Parlament.

Zur EVP gehören Franziska Kramer-Schwob, Daniela Roth-Nater und Alex Würzer.

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