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    USA unter Donald Trump vermitteln zwischen Serbien und dem Kosovo

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    Laut Donald Trump hätten sich Serbien und der Kosovo auf eine Normalisierung der Wirtschaft geeinigt. Beide Länder führten zweitägige Gespräche in Washington.

    Donald Trump
    Donald Trump (l), Präsident der USA, spricht nach einer feierlichen Unterzeichnung im Oval Office des Weissen Hauses mit Avdullah Hoti (vorne, r), Ministerpräsident des Kosovo. Hoti und der serbische Präsident Vucic treffen sich nach Angaben aus dem Weissen Haus zu Gesprächen in Washington. - Evan Vucci/AP/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • In Washington (USA) führten Serbien und der Kosovo zweitägige Gespräche.
    • Die USA dienten als Vermittler zwischen den Staaten.
    • Serbien anerkennt die Unabhängigkeit des Kosovo nicht.

    Serbien und der Kosovo haben sich nach Angaben von US-Präsident Donald Trump auf eine Normalisierung ihrer Wirtschaftsbeziehungen geeinigt. «Die beiden Länder waren in der Lage, einen wichtigen Durchbruch zu erreichen, den niemand für möglich gehalten hätte».

    Das sagte Donald Trump am Freitag im Weissen Haus. Anwesend war der serbische Präsident Aleksandar Vucic und der kosovarische Ministerpräsident Avdullah Hoti.

    Nach gescheiterten politischen Verhandlungen habe Trumps Regierung vorgeschlagen, sich auf die Schaffung von Arbeitsplätzen und auf wirtschaftliches Wachstum zu konzentrieren. Dies, um die Differenzen zu überwinden, fügte Trump hinzu.

    Zweitägige Gespräche

    Serbien verweigert dem heute fast ausschliesslich von Albanern bewohnten Kosovo die Anerkennung. Dies, seitdem sich dieses mit Nato-Hilfe 1999 von Serbien losgelöst und 2008 für unabhängig erklärt hat.

    Serbien
    Eine Frau geht an Graffiti vorbei, die die serbische Flagge, rechts, und den mit Farbe zerstörten US-Präsidenten Donald Trump in Belgrad, Serbien, darstellen. Die kyrillischen Buchstaben auf den Graffiti lauten "Kosovo ist Serbien", da Serbien die Unabhängigkeit des Kosovo nicht anerkennt. - keystone

    Vucic und Hoti hatten sich zu zweitägigen Gesprächen in Washington getroffen, die am Freitag endeten. Das Treffen ging auf eine Initiative des US-Diplomaten Richard Grenell zurück. Früher war er Botschafter in Deutschland und jetzt fungiert er als Sonderberater Trumps für Serbien und den Kosovo.

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