USA: Trump: Iran-Einsatz wird «sehr bald» beendet sein
Der Krieg zwischen dem Iran und den USA, Israel sowie den Golfstaaten dauert an. Donald Trump spricht immer wieder von einem nahenden Waffenstillstand.

Das Wichtigste in Kürze
- Die USA und Israel greifen weiterhin Ziele im Iran an.
- Teheran hält derweil die Strasse von Hormus geschlossen, die Ölpreise steigen.
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Auch nach bald fünf Wochen greifen die USA und Israel Ziele im Iran an. Das Land reagiert mit Gegenschlägen, auch auf die Golfstaaten, und der Sperrung der Strasse von Hormus. Das hat zu höheren Ölpreisen und grossen Unsicherheiten geführt.
Donald Trump hat mehrfach von Verhandlungen über einen Waffenstillstand gesprochen. Gleichzeitig schickte er Tausende US-Soldaten in den Nahen Osten, was Befürchtungen eines Bodeneinsatzes weckt. Ausserdem droht der US-Präsident mit dem Austritt aus der Nato, da die Bündnispartner ihn in seinem Krieg zu wenig unterstützen.
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Trump hält eine Rede
03.15: Donald Trump spricht über den Iran-Krieg: Die Ziele seien bald erreicht. «Nie in der Geschichte hat eine Nation eine so schnelle und verheerende Niederlage erlitten. Wir gewinnen stärker als je zuvor.»
Mit der Operation «Epic Fury» habe man die Marine und die Luftwaffe zerstört, die Revolutionsgarde dezimiert. Das Land sei in Stücke gerissen worden. Die Gefahr, die der Iran für die Region und Amerika dargestellt habe, sei für Jahrzehnte gebannt.

«Sehr bald» werde man den Einsatz beenden. Doch zuvor will der US-Präsident das Land noch «zwei bis drei Wochen hart angreifen und in die Steinzeit zurückwerfen».
Der Regimewechsel sei nie das Ziel gewesen, sagt Trump. Doch dazu sei es gekommen, da all ihre Anführer tot seien. Jetzt seien weniger radikale und rationalere Personen an der Macht.
Der US-Präsident sagt, sein Land habe dank dem Fracking, dank seinem «Drill Baby Drill»-Ansatz und dank Venezuela genügend Öl. Man kaufe kein Öl, das durch die Strasse von Hormus transportiert werde. Er sagt deshalb erneut, dass jene Länder, bei denen das anders sei, sich um die Wiedereröffnung der Meerenge kümmern sollten.
Er sagt aber auch, dass die Strasse von Hormus sich nach dem Krieg «auf natürliche Art» öffnen werde. Denn der Iran werde dann das Öl verkaufen wollen, da das Land versuchen müsse, sich wiederaufzubauen.
USA: Bereits mehr als 12'300 Ziele angegriffen
03.00: Das US-Militär hat in dem seit mehr als einem Monat andauernden Krieg gegen den Iran nach eigenen Angaben bereits mehr als 12'300 Ziele in dem Land angegriffen.

Darunter befänden sich auch 155 iranische Schiffe, die beschädigt oder zerstört worden seien, teilte das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) auf der Plattform X mit.
Nato-Chef reist zu Gesprächen mit Trump nach Washington
02.50: Nato-Generalsekretär Mark Rutte wird in der kommenden Woche für Gespräche mit US-Präsident Donald Trump nach Washington reisen. Der Besuch in der US-Hauptstadt sei bereits seit längerer Zeit geplant gewesen, sagte seine Sprecherin Allison Hart der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel. Details zum Programm sollten in den kommenden Tagen bekanntgegeben werden.

Für Rutte dürfte das Treffen eine Gelegenheit sein, sich im bündnisinternen Streit um den Iran-Krieg um Entspannung zu bemühen. Trump hatte sich zuletzt extrem verärgert darüber gezeigt, dass Alliierte auf Distanz zur militärischen Intervention der USA in der Islamischen Republik gehen und sich während des Kriegs auch nicht an einem möglichen Militäreinsatz zur Absicherung von Öl- und Gastransporten durch die Strasse von Hormus beteiligen wollen. Nach jüngsten Äusserungen zieht der US-Präsident deswegen sogar einen Nato-Austritt in Erwägung.















