US-Präsident spricht von der «Strasse von Trump»
Im Nahen Osten tobt der Krieg weiter. Die USA haben einen Friedensplan vorgelegt, den der Iran abgelehnt und mit einem eigenen Vorschlag gekontert hat.

Das Wichtigste in Kürze
- Seit über einem Monat tobt im Nahen Osten ein Krieg.
- Die USA haben einen Friedensplan vorgelegt, den Teheran gekontert hat.
- Im Ticker erfährst du alle neuen Entwicklungen.
Seit über einem Monat bekriegen sich die USA zusammen mit Israel und dem Iran. Mehrere hohe Militärs und Politiker in Teheran wurden getötet. Der Iran greift auch die Golfstaaten an und blockiert die Strasse von Hormus. Das hat zu höheren Ölpreisen geführt.
Donald Trump hat zuletzt von einer Waffenruhe, Gesprächen und einem vorgelegten Friedensplan gesprochen. Doch der US-Präsident droht dem Iran auch mit Angriffen auf Energieanlagen, sollte die Strasse von Hormus nicht freigegeben werden. Das Ultimatum wurde aber verlängert.
Teheran dementiert, dass es Gespräche gibt. Der 15-Punkte-Plan für ein Kriegsende wurde zurückgewiesen, dafür ein eigener 5-Punkte-Plan vorgelegt. Gespräche zwischen dem Iran und den USA werden diese Woche erwartet.
Im Ticker von Nau.ch verpasst du nichts Neues.
US-Präsident nennt Strasse von Hormus «Strasse von Trump»
03.00: US-Präsident Donald Trump hat die Strasse von Hormus «Strasse von Trump» genannt. Auf einem Kongress in Miami sprach der Republikaner über den Verlauf des Iran-Kriegs und sagte: «Sie müssen die Strasse von Trump öffnen – ich meine Hormus.»

Trump ergänzte dann: «Entschuldigung – es tut mir so leid. So ein schlimmer Fehler.» Er schob nach, dass die «Fake News» berichten würden, dass er es aus Versehen gesagt habe.
Er ergänzte: «Bei mir gibt es keine Versehen – zumindest nicht viele.» Einige Medien kamen anschliessend zur Einschätzung, dass er all dies scherzhaft gemeint habe.
Bericht: US-Verletzte bei iranischem Angriff in Saudi-Arabien
02.30: Zehn US-Einsatzkräfte sind nach einem Bericht des «Wall Street Journals» bei einem iranischen Angriff auf einen Luftwaffenstützpunkt in Saudi-Arabien verletzt worden.
Sie befanden sich in einem Gebäude auf der Prince Sultan Airbase, das bei der Bombardierung getroffen wurde, wie die US-Zeitung unter Berufung auf US- und arabische Vertreter berichtete.
Erneuter Angriff nahe dem AKW Buschehr
01.22: Zum dritten Mal innerhalb der vergangenen zehn Tage hat die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) im Zuge des Iran-Kriegs einen Angriff nahe dem iranischen Atomkraftwerk Buschehr gemeldet.
Es seien laut iranischen Angaben weder Schäden am im Betrieb befindlichen Reaktor noch eine Freisetzung von Strahlung gemeldet worden, teilte die IAEA in Wien am späten Abend auf der Plattform X mit. IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi rief zu höchster Zurückhaltung in dem Konflikt auf, um einen nuklearen Unfall zu vermeiden.
Trump stellt Unterstützung für Nato-Partner infrage
00.29: US-Präsident Donald Trump hat die Unterstützung anderer Nato-Partner durch die USA infrage gestellt. «Wir wären immer für sie da gewesen, aber jetzt, angesichts ihres Verhaltens, müssen wir das wohl nicht mehr, oder?», sagte Trump in Miami.

Trump kritisierte das Bündnis scharf dafür, dass es den USA im Krieg mit dem Iran nicht zur Seite stehe. «Ich glaube, es war ein gewaltiger Fehler, dass die Nato einfach nicht da war.»
Trump zufolge zahlen die USA Hunderte Milliarden Dollar jährlich für die Sicherheit der Verbündeten. «Warum sollten wir für sie da sein, wenn sie nicht für uns da sind?», fragte er.











