Krieg

Rakete aus Jemen abgefangen – Huthis greifen Israel an

Etienne Sticher
Etienne Sticher, Keystone-SDA

Iran,

Im Nahen Osten tobt der Krieg weiter. Die USA haben einen Friedensplan vorgelegt, den der Iran abgelehnt und mit einem eigenen Vorschlag gekontert hat.

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Donald Trump und die USA führen zusammen mit Israel Krieg gegen den Iran. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Seit über einem Monat tobt im Nahen Osten ein Krieg.
  • Die USA haben einen Friedensplan vorgelegt, den Teheran gekontert hat.
  • Im Ticker erfährst du alle neuen Entwicklungen.

Seit über einem Monat bekriegen sich die USA zusammen mit Israel und dem Iran. Mehrere hohe Militärs und Politiker in Teheran wurden getötet. Der Iran greift auch die Golfstaaten an und blockiert die Strasse von Hormus. Das hat zu höheren Ölpreisen geführt.

Verfolgst du den Iran-Krieg?

Donald Trump hat zuletzt von einer Waffenruhe, Gesprächen und einem vorgelegten Friedensplan gesprochen. Doch der US-Präsident droht dem Iran auch mit Angriffen auf Energieanlagen, sollte die Strasse von Hormus nicht freigegeben werden. Das Ultimatum wurde aber verlängert.

Teheran dementiert, dass es Gespräche gibt. Der 15-Punkte-Plan für ein Kriegsende wurde zurückgewiesen, dafür ein eigener 5-Punkte-Plan vorgelegt. Gespräche zwischen dem Iran und den USA werden diese Woche erwartet.

Im Ticker von Nau.ch verpasst du nichts Neues.

Huthi-Miliz greift Israel zum zweiten Mal in Folge an

22.50: Die proiranische Huthi-Miliz im Jemen hat am Samstagabend Israel zum zweiten Mal in Folge angegriffen. Eine Drohne sei über der südisraelischen Stadt Eilat, ein Marschflugkörper vor Erreichen israelischen Territoriums abgefangen worden, berichtete die «Times of Israel» unter Berufung auf das Militär. Am Samstagmorgen hatte die jemenitische Miliz zum ersten Mal seit Beginn des Iran-Kriegs vor einem Monat eine Rakete auf Israel abgefeuert.

Auch dieses Geschoss war von der israelischen Luftabwehr unschädlich gemacht worden. Die Huthi-Miliz bestätigte in einer Erklärung den Angriff vom Abend. Ihre zweite Militäroperation des Tages habe aus «einer Salve von Marschflugkörpern und Drohnen» bestanden und sich gegen eine Reihe von strategischen und militärischen Zielen im Süden Israels gerichtet, teilte ihr Kommando in Sanaa mit.

Islamabad: Iran lässt 20 pakistanische Schiffe durch Strasse von Hormus

21.35: Der Iran lockert nach pakistanischen Angaben für bestimmte Schiffe seine Blockade der für die Energieversorgung wichtigen Strasse von Hormus. «Die iranische Regierung hat zugestimmt, 20 weiteren Schiffen unter pakistanischer Flagge die Durchfahrt durch die Strasse von Hormus zu gestatten», teilte Pakistans Vize-Premierminister und Aussenminister Ishaq Dar auf X mit.

Hormus
Militärschiffe, die sich der Strasse von Hormus nähern, werden vom Iran als klarer Verstoss gegen die Waffenruhe betrachtet. - keystone

Nach seinen Worten werden täglich zwei dieser Schiffe die Meerenge passieren. Dar sprach von einem bedeutenden Schritt in Richtung Frieden.

Israel: Irans Waffenproduktion «in wenigen Tagen» zerstört

20.46: Das israelische Militär will nach Darstellung eines Sprechers die iranische Waffenproduktion «in wenigen Tagen» weitgehend zerstört haben. Die Streitkräfte würden in diesem Zeitraum «die Angriffe auf alle wichtigen Komponenten der (iranischen) Militärindustrie abschliessen», sagte Armeesprecher Effie Defrin am Abend (Ortszeit) vor Journalisten.

«Das bedeutet, dass wir den Grossteil der militärischen Produktionskapazitäten zerstören haben werden», fügte er hinzu. «Das Regime wird lange Zeit brauchen, um sie wieder herzustellen.» Die israelische Luftwaffe fliegt seit Beginn des Iran-Kriegs vor vier Wochen intensive Angriffe gegen Ziele der iranischen Militärindustrie. Der «Times of Israel» zufolge geht das israelische Militär davon aus, schon bis jetzt an die 90 Prozent der Schlüsselanlagen der iranischen Waffenindustrie angegriffen zu haben.

Weitere US-Marinekräfte in Nahost-Region eingetroffen

20.12: Weitere US-Marinekräfte sind im Nahen Osten eingetroffen. Das amphibische Angriffsschiff «USS Tripoli» erreichte nach Angaben des hauptsächlich für den Nahen Osten zuständigen US-Regionalkommandos Centcom am Freitag dessen Einsatzgebiet. Es dient als Flaggschiff einer kombinierten Seestreitkraft mit etwa 3500 Einsatzkräften.

Mehrere Angriffe auf Golfstaaten – Metallwerk in Emiraten beschädigt

18.30: Mehrere Golfstaaten haben erneut Schäden nach Angriffen aus dem Iran gemeldet. In den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde nach Angaben des Betreibers bei einem iranischen Raketen- und Drohnenangriff ein Metallwerk schwer beschädigt.

Das Werk befindet sich in der Khalifa Industrial Zone Abu Dhabi. Eine nicht näher genannte Anzahl von Mitarbeitern sei verletzt worden, hiess es vom Betreiber.

Golfstaaten
In den Golfstaaten kam es erneut zu Angriffen. (Archivbild) - keystone

Aus Katar hiess es am frühen Abend (Ortszeit), das Golfemirat sei im Laufe des Tages Ziel eines Angriffs mit mehreren aus dem Iran gestarteten Drohnen gewesen. Alle anfliegenden Drohnen seien erfolgreich abgefangen worden, teilte das Verteidigungsministerium weiter mit.

Davor hatte bereits Kuwait von Angriffen berichtet. Nach Angaben eines Sprechers des Verteidigungsministeriums vom frühen Samstagabend wurden in den vergangenen 24 Stunden insgesamt 15 feindliche Drohnen registriert.

Einige der Angriffe hätten auf die Umgebung des internationalen Flughafens von Kuwait gezielt und erhebliche Schäden am Radarsystem verursacht. Menschen seien nicht verletzt worden.

Thailand einigt sich mit Iran zu Öltransport

15.55: Nach Angaben von Thailands Ministerpräsident Anutin Charnvirakul will der Iran thailändischen Öltankern die sichere Passage der Strasse von Hormus erlauben. Mit dem Iran sei ein Übereinkommen ausgehandelt worden, sagte Anutin nach Angaben der «Bangkok Post» und stellte in Aussicht, dass Ölimporte für das Land bald wieder gewährleistet sein sollten. Weitere Angaben machte er aber zunächst nicht.

Thailand leidet wie ein Grossteil Asiens unter der weitgehenden Blockade der Meerenge vor der Küste Irans..

Anutin Charnvirakul
Thailands Ministerpräsident Anutin Charnvirakul. - keystone

Gleichwohl entschuldigte er sich auf der Pressekonferenz beim thailändischen Volk für das «Chaos», das seine Regierung im Umgang mit den Auswirkungen des Iran-Krieges auf die Spritpreise im Land verursacht habe. Die Störung der Öllieferungen halte länger an als erwartet, sagte Anutin zur Begründung.

Ein baldiges Ende des Konflikts sei unwahrscheinlich, sagte Anutin. Daher habe die Regierung ihre Massnahmen anpassen müssen. Gleichzeitig rief der Ministerpräsident laut dem Onlinemedium «Khaosod» Privathaushalte auf, Öl zu sparen. «Ich fordere die Öffentlichkeit auf, zuversichtlich zu bleiben, nicht in Panik zu verfallen und nicht zu horten.»

Irans Präsident droht mit Vergeltungsschlägen

13.12: Irans Präsident Massud Peseschkian hat mit harten Vergeltungsschlägen gegen Nachbarländer gedroht, falls die Infrastruktur oder Wirtschaftszentren im Land attackiert werden.

In einer «Botschaft an die Länder der Region» schrieb Peseschkian auf der Plattform X: «Wenn ihr Entwicklung und Sicherheit wollt, lasst nicht zu, dass unsere Feinde den Krieg von eurem Boden aus führen.»

Peseschkian
Irans Präsident Massud Peseschkian. (Archivbild) - keystone

Zuvor hatten israelische und US-Luftstreitkräfte laut iranischen Angaben ihre Angriffe auf Stahlwerke sowie Anlagen der Rüstungs- und Energieinfrastruktur in mehreren iranischen Provinzen ausgeweitet.

Seit Beginn des Krieges am 28. Februar greift der Iran wiederum Ziele in arabischen Nachbarländern an. Die Führung in Teheran begründet dies unter anderem mit der Stationierung von US-Truppen in diesen Ländern.

Weitere Angriffswelle auf Ziele in Teheran

12.33: Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben erneut Ziele der iranischen Führung in der Hauptstadt Teheran angegriffen. Eine weitere Angriffswelle sei abgeschlossen worden, teilte das Militär mit. Dabei seien Entwicklungs- und Produktionsstätten für verschiedene Waffensysteme und Luftabwehrsysteme getroffen worden.

Unter den angegriffenen Zielen war dem israelischen Militär zufolge auch das Hauptquartier der iranischen Organisation der Marineindustrien. Die Institution ist unter anderem für die Entwicklung und Konstruktion von Kriegsschiffen und U-Booten zuständig.

In Israel wurde über neue Raketenangriffe aus dem Iran berichtet, in mehreren Gegenden im Süden des Landes gab es am Nachmittag (Ortszeit) Raketenalarm. Iranische Geschosse schlugen Medienberichten zufolge im Gebiet der Rot-Meer-Hafenstadt Eilat ein. Zunächst war nicht klar, ob es Verletzte oder Schäden gab.

Iran bleibt im Internet-Blackout

12.25: Auch vier Wochen nach Beginn der Internetsperre ist im Iran kein Ende der Blockade absehbar.

Die auf Internetsperren spezialisierte Organisation Netblocks schrieb auf X, vor genau einem Monat sei der Iran in eine «digitale Dunkelheit» gestürzt worden, als die Behörden den Zugang zum weltweiten Internet gekappt hätten. Damit werde das Recht der Iraner auf Kommunikation und Information verletzt.

Es handelt sich um die bislang längste ununterbrochene Internetsperre in der Geschichte des Landes. Die Bevölkerung hat seit dem 28. Februar nur Zugang zu einem eingeschränkten internen Intranet, in dem es nur staatlich genehmigte Inhalte gibt.

Dagegen nutzt ein kleiner Teil des Militär- und Machtapparats das Internet weiter ohne Einschränkungen. Auch iranische Medien publizieren ihre Nachrichten auf Telegram und X, die eigentlich gesperrt sind.

Als Folge der Sperre ist der Onlinehandel nahezu vollständig zusammengebrochen. Hunderttausende Unternehmen sind betroffen. Viele Händler sind auf soziale Netzwerke wie Instagram angewiesen, um Produkte und Dienstleistungen zu bewerben.

Minister aus Saudi-Arabien, Türkei und Ägypten in Pakistan erwartet

11.56: In Bemühung um Deeskalation im Iran-Krieg hat Pakistans Regierung die Aussenminister Saudi-Arabiens, Ägyptens und der Türkei zu Beratungsgesprächen eingeladen.

Pakistans Vize-Premierminister und Aussenminister Ishaq Dar werde den für Sonntag und Montag geplanten Besuch für ausführliche Gespräche darüber nutzen, wie der Konflikt in der Region entspannt werden könnte, teilte das pakistanische Aussenministerium mit.

Die Minister sollen demnach auch mit Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif zusammenkommen. Mehr Details über die Agenda des Treffens wurden nicht genannt.

Israel und Hisbollah beschiessen sich weiter gegenseitig

11.41: Das israelische Militär und die proiranische Hisbollah im Libanon beschiessen sich weiter gegenseitig. Israels Armee gab an, Infrastrukturen der Hisbollah im Libanon anzugreifen.

Bei einem Angriff in der Hauptstadt Beirut seien zwei hochrangige Hisbollah-Mitglieder getötet worden.

Im Süden des Landes verübte das Militär nach eigenen Aussagen Dutzende Angriffe, auch mit Unterstützung der israelischen Bodentruppen, die sich auf libanesischem Boden befinden.

Dabei sollen unter anderem Waffenlager getroffen worden sein. Bei den Gefechten im Südlibanon seien zwei Soldaten schwer verletzt worden, teilte die Armee mit.

Nahostkonflikt - Libanon
Israels Militär geht weiter gegen die Hisbollah im Libanon vor. (Archivbild) - keystone

Die libanesische Nachrichtenagentur NNA meldete am Morgen und in der Nacht zahlreiche israelische Angriffe, vor allem im Süden des Landes. Israelische Kampfjets hätten einen Krankenwagen des islamischen Rettungsdienstes Risala bei Nabatija getroffen.

Dabei seien fünf Sanitäter getötet worden. Die Risala-Sanitäter stehen der Amal-Bewegung nahe, die ein wichtiger Verbündeter der Iran-treuen Hisbollah ist.

Bei einem weiteren Angriff im Süden des Landes wurden nach NNA-Angaben vier weitere Menschen getötet. Es soll sich dabei um syrische Arbeiter gehandelt haben.

Die Hisbollah ihrerseits reklamierte erneut mehrere Raketenangriffe für sich. Es seien mehrere Raketensalven in Richtung Israel und auch auf israelische Stellungen im Libanon abgefeuert worden, hiess es. Berichte über Verletzte gab es zunächst nicht.

Angriffe auf Golfstaaten gehen weiter

10.07: Auch vier Wochen nach Beginn des Iran-Krieges gehen die Angriffe auf die Golfstaaten weiter. Das Medienbüro der emiratischen Hauptstadt Abu Dhabi meldete, dass in Folge von herabfallenden Raketenteilen mehrere Brände entfacht worden seien.

Dabei seien insgesamt sechs Menschen verletzt worden. Die Trümmerteile seien nach dem Abfangen ballistischer Raketen abgestürzt.

Auch im Oman wurde ein Verletzter gemeldet. Zwei Drohnen hätten den Hafen von Salalah im Westen des Landes attackiert, meldet die omanische Nachrichtenagentur ONA. Dabei sei ein ausländischer Arbeiter verletzt worden. Zudem seien geringe Schäden entstanden.

Iran-Krieg
Im Iran-Krieg sind auch die Vereinigten Arabischen Emirate Ziel von Angriffen. - keystone

Die kuwaitische Nachrichtenagentur Kuna berichtete unter Berufung auf die Luftfahrtbehörde, dass der Flughafen in der Hauptstadt Kuwait-Stadt von mehreren Drohnen angegriffen worden sei.

Es habe keine Verletzten gegeben. Es sei jedoch ein erheblicher Schaden am Radarsystem des Flughafens entstanden.

Nach Angaben des saudischen Verteidigungsministeriums wurde in der Nacht eine auf die Region der Hauptstadt Riad gerichtete ballistische Rakete abgefangen und zerstört. Ausserdem seien drei Drohnen abgefangen worden.

Im Zuge des Iran-Kriegs greift der Iran immer wieder als Vergeltungsmassnahme auch in den Golfstaaten an. Sie beherbergen US-Militärbasen.

Israel meldet ersten Raketenbeschuss aus Jemen seit Beginn des Kriegs

07.03: Zum ersten Mal seit Beginn des Iran-Kriegs vor einem Monat ist israelischen Angaben nach aus dem Jemen eine Rakete auf Israel abgefeuert worden.

Die Flugabwehr sei im Einsatz, teilte die israelische Armee am frühen Morgen auf Telegram mit. Die Rakete wurde Medienberichten zufolge erfolgreich abgefangen, Verletzte oder Schäden habe es nicht gegeben.

Im Jemen operiert die vom Iran unterstützte militant-islamistische Huthi-Miliz. Sie hatte die «volle und unerschütterliche Solidarität» mit Teheran angekündigt. Zuletzt wurde befürchtet, die Miliz werde sich aus dem Jemen in den Iran-Krieg einmischen.

Huthi
Anhänger der Huthis skandieren Parolen während einer Kundgebung gegen die USA und Israel in Sanaa, Jemen, am Montag, dem 17. März 2025. - keystone

Die Huthi-Miliz hatte bereits in der Vergangenheit im Roten Meer und dem sich südlich anschliessenden Golf von Aden immer wieder Handelsschiffe attackiert.

Das Rote Meer und der Golf von Aden gelten als eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt.

Sie liegen zwischen Nordostafrika und der Arabischen Halbinsel und bilden eine zentrale Verbindung zwischen dem Mittelmeer (über den Suezkanal) und dem Indischen Ozean (über die Meerenge Bab al-Mandab).

Iran-Gespräche noch diese Woche?

07.01: Der Sondergesandte der US-Regierung, Steve Witkoff, rechnet noch in dieser Woche mit Gesprächen mit dem Iran für ein Ende des Kriegs.

Dabei erwarte man auch eine Antwort auf einen den Iranern vorliegenden 15-Punkte-Plan der USA, sagte er im US-Bundesstaat Florida.

Derweil gingen die gegenseitigen Angriffe weiter: Israel griff nach Armeeangaben in der Nacht «Terrorziele» in ganz Teheran an.

Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA meldete zudem einen erneuten Angriff nahe dem iranischen AKW Buschehr. Zugleich schoss der Iran Raketen und Drohnen auf die Golfstaaten und Israel.

Witkoff
Steve Witkoff ist Sonderbeauftragter von US-Präsident Donald Trump. - keystone

Der 15-Punkte-Plan der USA für ein Ende des Kriegs sieht Berichten zufolge unter anderem vor, dass der Iran seine Bestände an angereichertem Uran abgeben muss.

Teheran hatte nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim seine Antwort auf den Vorschlag bereits vor wenigen Tagen übermittelt.

Laut einer «informierten Quelle» fordert der Iran ein Ende aller Kampfhandlungen an allen Fronten – und damit auch im Libanon oder im Irak.

US-Präsident nennt Strasse von Hormus «Strasse von Trump»

03.00: US-Präsident Donald Trump hat die Strasse von Hormus «Strasse von Trump» genannt. Auf einem Kongress in Miami sprach der Republikaner über den Verlauf des Iran-Kriegs und sagte: «Sie müssen die Strasse von Trump öffnen – ich meine Hormus.»

hormus
Will Donald Trump die Strasse von Hormus umbenennen? - keystone

Trump ergänzte dann: «Entschuldigung – es tut mir so leid. So ein schlimmer Fehler.» Er schob nach, dass die «Fake News» berichten würden, dass er es aus Versehen gesagt habe.

Er ergänzte: «Bei mir gibt es keine Versehen – zumindest nicht viele.» Einige Medien kamen anschliessend zur Einschätzung, dass er all dies scherzhaft gemeint habe.

Bericht: US-Verletzte bei iranischem Angriff in Saudi-Arabien

02.30: Zehn US-Einsatzkräfte sind nach einem Bericht des «Wall Street Journals» bei einem iranischen Angriff auf einen Luftwaffenstützpunkt in Saudi-Arabien verletzt worden.

Sie befanden sich in einem Gebäude auf der Prince Sultan Airbase, das bei der Bombardierung getroffen wurde, wie die US-Zeitung unter Berufung auf US- und arabische Vertreter berichtete.

Erneuter Angriff nahe dem AKW Buschehr

01.22: Zum dritten Mal innerhalb der vergangenen zehn Tage hat die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) im Zuge des Iran-Kriegs einen Angriff nahe dem iranischen Atomkraftwerk Buschehr gemeldet.

Es seien laut iranischen Angaben weder Schäden am im Betrieb befindlichen Reaktor noch eine Freisetzung von Strahlung gemeldet worden, teilte die IAEA in Wien am späten Abend auf der Plattform X mit. IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi rief zu höchster Zurückhaltung in dem Konflikt auf, um einen nuklearen Unfall zu vermeiden.

Trump stellt Unterstützung für Nato-Partner infrage

00.29: US-Präsident Donald Trump hat die Unterstützung anderer Nato-Partner durch die USA infrage gestellt. «Wir wären immer für sie da gewesen, aber jetzt, angesichts ihres Verhaltens, müssen wir das wohl nicht mehr, oder?», sagte Trump in Miami.

merz trump
Donald Trump kritisiert die Nato-Partner immer wieder. - keystone

Trump kritisierte das Bündnis scharf dafür, dass es den USA im Krieg mit dem Iran nicht zur Seite stehe. «Ich glaube, es war ein gewaltiger Fehler, dass die Nato einfach nicht da war.»

Trump zufolge zahlen die USA Hunderte Milliarden Dollar jährlich für die Sicherheit der Verbündeten. «Warum sollten wir für sie da sein, wenn sie nicht für uns da sind?», fragte er.

Kommentare

User #4075 (nicht angemeldet)

Wie lange würde es wohl dauern, die Verteidigungsmaschinerie der Schweiz auszuschalten - eine Stunde?

User #3679 (nicht angemeldet)

Israel hat den nächsten Verstoss gegen das Völkerrecht begangen, sie haben die Wasserspeicher in den Bergen des Irans bombardiert, unglaublich!

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