Berichte: Iran besitzt noch Grossteil seines Raketenarsenals
Trotz Krieg verfügt der Iran laut US-Geheimdiensten noch über rund 70 Prozent seines Raketenarsenals. Trump befindet sich auf dem Weg nach China.

Das Wichtigste in Kürze
- Trump bezeichnete die Waffenruhe mit dem Iran als «so schwach wie nie zuvor».
- Teheran fordert Reparationen, ein Ende der Sanktionen und Kontrolle über Hormus.
- US-Medien berichten, dass der iran noch rund 70 Prozent seines Raketenarsenals besitzt.
- Trump befindet sich derweil auf dem Weg nach China und lobt die Rolle des Landes im Krieg.
Die seit fast fünf Wochen geltende Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran steht auf der Kippe. US-Präsident Donald Trump zeigt sich schwer verärgert über einen neuen Vorschlag aus Teheran zur Beendigung des Krieges. Irans Parlamentssprecher Mohammed Bagher Ghalibaf gab sich auf X kämpferisch: «Wir sind auf alle Optionen vorbereitet.»
Derweil befindet sich Trump auf dem Weg nach China und hat vor seiner Reise nach Peking Differenzen mit Staatschef Xi Jinping in Bezug auf den Iran-Krieg heruntergespielt.
Tatsächlich ist die Unterstützung aus China für den Iran ein Spannungspunkt im Verhältnis zwischen Washington und Peking. So hatte das US-Finanzministerium zuletzt mehrfach Sanktionen gegen chinesische Firmen verhängt, die den USA zufolge unerlaubten Handel mit dem Iran treiben.
Im Nau.ch-Ticker erfährst du alles rund um den Iran-Krieg:
Berichte: Iran besitzt noch Grossteil seines Raketenarsenals
03.03: Der Iran verfügt US-Medienberichten zufolge immer noch über den Grossteil seiner Bestände an mobilen Abschussrampen und Raketen. Die «New York Times» berichtet über Erkenntnisse von US-Geheimdiensten, wonach der Iran noch etwa 70 Prozent seiner mobilen Abschussrampen sowie rund 70 Prozent des Raketenarsenals habe, das er vor dem Krieg hatte.
Die Zeitung beruft sich dabei auf Personen, die mit den Geheimdiensterkenntnissen von Anfang dieses Monats vertraut sind. Demnach habe der Iran auch wieder Zugang zum Grossteil seiner unterirdischen Raketenlager, heisst es.

Die «New York Times» berichtet darüber hinaus, einige hochrangige Beamte seien besonders wegen Hinweisen alarmiert, dass der Iran den Zugang zu den meisten seiner Raketenstellungen wiederhergestellt habe, die er entlang der Strasse von Hormus unterhalte. Die «Washington Post» hatte bereits vergangene Woche über eine US-Geheimdienstanalyse berichtet und ähnliche Zahlen genannt.
Trump spricht von «Fake News»
Trump kritisierte am Dienstag auf seiner Plattform Truth Social wieder einmal die mediale Berichterstattung über den Iran-Krieg, ohne dabei konkrete Artikel zu nennen. «Wenn die Fake News behaupten, dass der iranische Feind militärisch gut gegen uns abschneidet, ist das praktisch VERRAT, insofern als es sich um eine derart falsche und sogar absurde Behauptung handelt.» Sie unterstützten den Feind, zürnte der US-Präsident.
Trump spielt Spannungen mit China im Iran-Krieg herunter
01.05: US-Präsident Donald Trump hat vor seiner Reise nach Peking Differenzen mit Staatschef Xi Jinping in Bezug auf den Iran-Krieg heruntergespielt. Der chinesische Staatsführer habe seine Sache ziemlich gut gemacht, sagte Trump auf eine Journalistenfrage nach Chinas Rolle im Iran. «Schauen sie auf die Seeblockade – keine Probleme», sagte Trump.

Xi sei jemand, mit dem er sehr gut auskomme, sagte Trump. «Das wird eine sehr spannende Reise. Es werden viele grossartige Dinge passieren», sagte er. Danach gefragt, ob Xi im Iran-Krieg hilfreich sein könne, sagte Trump: «Ich denke, wir brauchen im Iran überhaupt keine Hilfe.»











