US-Militär schiesst iranische Drohne ab
Das US-Militär hat eine iranische Drohne im Arabischen Meer abgeschossen. Der Vorfall ereignete sich kurz vor geplanten Verhandlungen mit Teheran am Freitag.

Das US-Zentralkommando meldet den Abschuss einer iranischen Schahed-139-Drohne. Die Drohne habe sich dem Flugzeugträger USS Abraham Lincoln offenbar aggressiv genähert, wie das «ZDF» berichtet.
Der Vorfall ereignete sich rund 800 Kilometer südlich der iranischen Küste. Ein US-Kampfflugzeug des Typs F-35 habe die Drohne neutralisiert, teilt der «Spiegel» mit.
Nach Angaben des Pentagons handelte es sich um einen Akt der Selbstverteidigung. Auf US-Seite seien weder Verletzte noch Schäden entstanden, bestätigt die «Berliner Zeitung».
US stuft Drohnenannäherung als Bedrohung vor Gesprächen mit Iran ein
Die Drohne näherte sich dem Flugzeugträger in internationalen Gewässern. Trotz mehrerer Warnsignale stuften die US-Streitkräfte sie als akute Bedrohung ein, berichtet die «Frankfurter Rundschau».
Die Sprecherin des Weissen Hauses, Karoline Leavitt, bestätigte den Vorfall. Sie bezeichnete ihn gegenüber Fox News als klaren Verteidigungsakt, wie das «ZDF» zitiert.
Die diplomatischen Gespräche zwischen Washington und Teheran sind für Freitag angesetzt. Laut «ZDF» sollen sie trotz des Zwischenfalls wie geplant stattfinden.
US-Militär verstärkt Präsenz im Nahen Osten nach Drohnenvorfall
Das US-Militär unterstreicht die Notwendigkeit solcher Massnahmen zur Sicherung seiner Streitkräfte. Experten beobachten eine zunehmende Spannungsdynamik im Nahen Osten, wie die «ZEIT» berichtet.

Die USS Abraham Lincoln patrouilliert seit Kurzem in der Region. Präsident Trump liess den Träger gezielt dorthin verlegen, teilt die «Frankfurter Rundschau» mit.
Teheran hat sich bislang nicht zu dem Vorfall geäussert. Das Pentagon beobachtet die Lage weiterhin genau, bestätigt der «Spiegel».
















