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Türkei will Beziehungen mit der EU verbessern

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Türkei,

Die Beziehungen zwischen der Türkei und der EU stecken in einer Krise. Nun will der türkische Staatschef Tayyip Erdogan die Wogen wieder glätten.

Tayyip Erdogan
Tayyip Erdogan will die Beziehungen mit der EU wieder verbessern. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Türkei befindet sich mit Griechenland wegen des Gasvorkommens im Mittelmeer im Streit.
  • Die Beziehungen mit der EU sind unter anderem wegen des Streits schwierig.
  • Nun will aber der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan die Verhältnisse bessern.

Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan strebt eine Verbesserung der Beziehungen mit der Europäischen Union an. Die Verhältnisse gerieten unter anderem wegen des Gasstreits mit Griechenland im östlichen Mittelmeer in eine Krise. «Wir sind bereit, unsere Beziehungen wieder in die Spur zu bringen.» Das sagte Erdogan am Dienstag bei einer Rede vor EU-Diplomaten in Ankara.

«Wir hoffen, dass unsere europäischen Freunde den gleichen Willen zeigen werden.» Erdogan forderte eine «langfristige Vision, weit entfernt von Vorurteilen und Furcht».

Kritik am militärischen Vorgehen der Türkei

Die Beziehungen der EU mit der Türkei waren zuletzt in eine schwere Krise geraten. Grund dafür ist etwa die Kritik der EU an dem militärischen Vorgehen der Türkei in Syrien, Libyen und in Berg-Karabach.

Syrien
Die Türkei steht seit Längerem in der Kritik, weil das Land Konflikte wie der in Syrien militärisch unterstützt. (Archivbild) - keystone

Seit der Entdeckung reicher Gasvorkommen im östlichen Mittelmeer gibt es heftigen Streit um deren Ausbeutung. Sowohl die EU-Mitglieder Griechenland und Zypern als auch die Türkei erheben Anspruch auf die betreffenden Seegebiete. Athen und Ankara untermauerten ihre Forderungen auch durch die Entsendung von Kriegsschiffen im vergangenen August.

Kurz darauf verlängerte die Türkei ihre umstrittenen Gas-Erkundungsmission in der Region. Die EU beschloss bei ihrem Gipfel Ende Dezember Sanktionen gegen Verantwortliche und beteiligte Firmen.

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