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    EU bestellt nach Luftraumverletzung Vertreter Russlands ein

    Keystone-SDA
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    Belgien,

    Die EU hat in Reaktion auf neue Drohnenvorfälle und die Zerstörung des lettischen Honorarkonsulats in der Ostukraine den Geschäftsträger Russlands in Brüssel einbestellt.

    ARCHIV - Die Vizepräsidentin der Europäischen Kommission Kaja Kallas. Foto: Ezra Acayan/Pool Getty Images/dpa
    ARCHIV - Die Vizepräsidentin der Europäischen Kommission Kaja Kallas. Foto: Ezra Acayan/Pool Getty Images/dpa - Keystone/Pool Getty Images/Ezra Acayan

    «Wir haben unsere scharfe Verurteilung der vorsätzlichen Verletzung des rumänischen Luftraums durch russische Drohnen zum Ausdruck gebracht», erklärte ein Sprecher der EU-Aussenbeauftragten Kaja Kallas. Dieser rücksichtslose Akt stelle eine ernste Eskalation dar und bedrohe die Sicherheit der Menschen in der EU, die regionale Stabilität und den internationalen Frieden.

    Den Angaben zufolge wurde bei dem Treffen zudem die Zerstörung des lettischen Honorarkonsulats in der frontnahen ukrainischen Stadt Slowjansk in der Region Donezk thematisiert. Nach Angaben Lettlands handelt es sich bei dem Konsulat um die einzige dauerhaft besetzte europäische Vertretung in der Frontregion. Sie wurde von einer russischen Präzisionslenkbombe vom Typ KAB-250 getroffen.

    Kallas hatte nach dem Angriff am vergangenen Freitag auch Vorschläge für weitere Sanktionen gegen den russischen militärisch-industriellen Komplex angekündigt. Sie sollen in den kommenden Wochen von Vertretern der Mitgliedstaaten diskutiert werden.

    Zu den jüngsten Luftraumverletzungen in Rumänien war es am Wochenende gekommen. Die rumänische Luftwaffe schoss dabei mehrere der Flugobjekte im eigenen Luftraum ab.

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    Kommentare

    User #2785 (nicht angemeldet)

    Russland darf eigene Interessen schützen und den Westen zurück zu schlagen. Wer hat welches Luftraum verletzt? Es ist genau umgekehrt. Russland darf alle Drohnen umkehren und zurück an die Herstellungsländer schicken.

    User #1248 (nicht angemeldet)

    Achtung vor gezielter Propaganda: Bei Themen rund um Russland, die Ukraine und die NATO setzen russische Trollfabriken (wie die Social Design Agency, Internet Research Agency oder „Cyber Front Z“) auf gezielte Stimmungsmache. Bezahlte Akteure treten dabei zum Teil als Schweizer oder EU-Bürger auf, um mit aggressiven Provokationen Skepsis in der Gesellschaft zu schüren. Das Ziel des Kremls: die öffentliche Meinung gezielt zu beeinflussen. Bleibt kritisch: Hinterfragt emotional geladene Kommentare, überprüft Quellen und bietet Trolls keine Angriffsfläche!

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