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EU bestellt nach Luftraumverletzung Vertreter Russlands ein

Keystone-SDA
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Belgien,

Die EU hat in Reaktion auf neue Drohnenvorfälle und die Zerstörung des lettischen Honorarkonsulats in der Ostukraine den Geschäftsträger Russlands in Brüssel einbestellt.

ARCHIV - Die Vizepräsidentin der Europäischen Kommission Kaja Kallas. Foto: Ezra Acayan/Pool Getty Images/dpa
ARCHIV - Die Vizepräsidentin der Europäischen Kommission Kaja Kallas. Foto: Ezra Acayan/Pool Getty Images/dpa - Keystone/Pool Getty Images/Ezra Acayan

«Wir haben unsere scharfe Verurteilung der vorsätzlichen Verletzung des rumänischen Luftraums durch russische Drohnen zum Ausdruck gebracht», erklärte ein Sprecher der EU-Aussenbeauftragten Kaja Kallas. Dieser rücksichtslose Akt stelle eine ernste Eskalation dar und bedrohe die Sicherheit der Menschen in der EU, die regionale Stabilität und den internationalen Frieden.

Den Angaben zufolge wurde bei dem Treffen zudem die Zerstörung des lettischen Honorarkonsulats in der frontnahen ukrainischen Stadt Slowjansk in der Region Donezk thematisiert. Nach Angaben Lettlands handelt es sich bei dem Konsulat um die einzige dauerhaft besetzte europäische Vertretung in der Frontregion. Sie wurde von einer russischen Präzisionslenkbombe vom Typ KAB-250 getroffen.

Kallas hatte nach dem Angriff am vergangenen Freitag auch Vorschläge für weitere Sanktionen gegen den russischen militärisch-industriellen Komplex angekündigt. Sie sollen in den kommenden Wochen von Vertretern der Mitgliedstaaten diskutiert werden.

Zu den jüngsten Luftraumverletzungen in Rumänien war es am Wochenende gekommen. Die rumänische Luftwaffe schoss dabei mehrere der Flugobjekte im eigenen Luftraum ab.

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Kommentare

User #1427 (nicht angemeldet)

Dann haben sich die russischen Investitionen in europäische Rechtsaußen-Parteien wohl gelohnt: die momentanen EU-Regierungen zittern alle, weil ihnen die Rechten im Nacken sitzen. Es wird vorauseilend alles vermieden, was die Wählerschaft irgendwie verunsichern könnte, nebenbei wird, auch vorauseilend, rechte Politik gemacht. Der Geldadel darf nicht angetastet werden, die Rechtsextremen gewinnen trotzdem. Herzlichen Glückwunsch, EU. Match durch stetige freiwillige Eigentore verloren.

User #1427 (nicht angemeldet)

Die Sanktionen machen sie fertig - die EU. Und von wegen Orban der Böse. Atombrennstäbe kommen weiter aus Niedersachsen. Hurra! Die Leidensfähigkeit der Russen ist groß, die der Europäer ist schon erreicht.

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