EU

Japan tritt EU-Forschungsprogramm Horizon Europe bei

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Bern,

Japan ist am Donnerstag offiziell dem europäischen Forschungsprogramm Horizon Europe beigetreten. Mit dem Beitritt des ostasiatischen Inselstaats zählt das Programm der EU nun 23 assoziierte Länder. Die Schweiz ist eines davon.

horizon europe
Japan ist am Donnerstag offiziell dem europäischen Forschungsprogramm Horizon Europe beigetreten. (Symbolbild) - Keystone

Japan ist mit einer Bevölkerung von 123 Millionen Menschen der bevölkerungsreichste assoziierte Staat, wie die Europäische Kommission am Donnerstag in einer Mitteilung schrieb. Brüssel bezeichnete Japan als eines der «fortschrittlichsten Forschungs- und Innovationsökosysteme weltweit».

Die Verhandlungen für den Beitritt seien im Dezember 2025 abgeschlossen worden. Laut Communiqué konnten sich Forschende aus Japan aufgrund einer Übergangsbestimmung bereits seit Januar 2026 am Forschungsprogramm beteiligen und die Leitung von Projekten übernehmen.

Am Forschungsprogramm können sich neben den 27 Mitgliedstaaten der EU auch Drittstaaten assoziieren. Neu sind es 23: Ägypten, Albanien, Armenien, Bosnien und Herzegowina, die Färöer, Georgien, Island, Israel, Japan, Kanada, der Kosovo, Moldau, Montenegro, Neuseeland, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien, die Schweiz, Südkorea, die Türkei, Tunesien, die Ukraine sowie das Vereinigte Königreich.

Je nach geschlossenem Abkommen haben assoziierte Staaten einen breiteren oder eingeschränkteren Zugang zum Forschungsprogramm. Japan werde sich insbesondere an Projekten in den Bereichen Klima, Energie, Gesundheit und digitale Wirtschaft beteiligen können.

Die Schweiz hingegen gilt als vollständig assoziiert. Allerdings ist sie von Forschungsprojekten, die für die EU als strategisch gelten, ausgeschlossen. Diese stehen nur den EU-Mitgliedstaaten sowie Norwegen und Island, die beide Mitglied des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) sind, offen.

Horizon Europe gilt als weltweit grösstes Forschungsprogramm. Für die Jahre 2021 bis 2027 verfügte es laut Brüssel über ein Budget von 93,5 Milliarden Euro (rund 87,4 Milliarden Schweizer Franken). Die assoziierten Staaten beteiligen sich finanziell am Budget.

Kommentare

User #3810 (nicht angemeldet)

DASVIST EIN FAKT. KONSULTIER EURE medienarchive. Fall ihr sowas habt...."Japan auch dabei. Toll. Aber die Schweiz wird dauernd mit 'Horizon' von der EU erpresst..." 》》》 Ihr Kommentar enthält eine pauschale Kritik an der EU-Politik gegenüber der Schweiz. Bitte formulieren Sie Ihre Bedenken sachlicher und konstruktiver, damit wir sie veröffentlichen können.

User #362 (nicht angemeldet)

Die CH wurde ausgeschlossen und nun dürfen sie wieder mitmachen. Haltet Euch von diesem unsäglichen Verhalten fern!

Weiterlesen

Patrick Fischer SRF
55 Interaktionen
Nach Covid-Skandal
Friedrich Merz
768 Interaktionen
Wahl-Debakel

MEHR EU

sdf
26 Interaktionen
Brüssel
ceuta
Strassburg
Ursula von der Leyen
73 Interaktionen
Vorhaben
Mark Carney
67 Interaktionen
Carneys Rede

MEHR AUS STADT BERN

Christian Fassnacht
Nati-Rücktritt
Andrea Zryd Gastbeitrag Porträtfoto
15 Interaktionen
Andrea Zryd (SP)
YB
4 Interaktionen
3:2-Spektakel
YB
21 Interaktionen
Vom 0:2 zum 3:2