Trump nach Treffen mit Netanjahu: Bevorzuge Deal mit Iran

Keystone-SDA
Keystone-SDA

USA,

Trump hat Netanjahu klargemacht, dass er einen Deal mit dem Iran einer militärischen Aktion gegenüber bevorzugt. Israel hält einen Krieg für unausweichlich.

Trump Netanjahu
Donald Trump hat Benjamin Netanjahu erneut im Weissen Haus empfangen. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Donald Trump hat erneut Benjamin Netanjahu im Weissen Haus empfangen.
  • Dabei machte er ihm klar, dass er die Verhandlungen mit dem Iran fortsetzt.
  • Israel wünscht, dass der Deal über das Atomprogramm hinausgeht.

US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Worten bei seinem Treffen mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu klargemacht, dass er im Iran-Konflikt weiter auf Verhandlungen setzt. Er habe darauf bestanden, dass die Gespräche mit dem Iran weitergeführt werden, um herauszufinden, ob ein Abkommen zustande kommen kann. Dies schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social. Wenn ja, wäre das die von ihm bevorzugte Option.

Israel hatte wiederholt vor einem Abkommen mit dem Iran gewarnt, das sich nur auf das Atomprogramm beschränkt. Der jüdische Staat sieht sich durch das Programm in seiner Existenz bedroht. Gleichzeitig fordert Israel aber auch, dass der Iran sein Arsenal ballistischer Raketen und die Unterstützung seiner israelfeindlichen Verbündeten in der Region herunterfährt. Teheran will dagegen nur über das Atomprogramm verhandeln.

iran bushehr
Die USA wollen mit dem Iran über das Atomprogramm verhandeln. - dpa

Vertreter der USA und des Irans hatten vergangene Woche in Omans Hauptstadt Maskat neue Verhandlungen begonnen. Trump stellte eine Fortsetzung in Aussicht – ein genauer Termin dafür steht bisher nicht fest. Der US-Präsident hielt gleichzeitig auch seine militärischen Drohungen gegenüber dem Iran aufrecht, sollte es nicht zu einem Deal kommen.

Netanjahu: Bei Trump-Treffen Sicherheitsbedürfnisse betont

Benjamin Netanjahu hat bei einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump die Sicherheitsbedürfnisse seines Landes betont. «Bei dem Treffen wurden die Verhandlungen mit dem Iran, die Lage im Gazastreifen und die regionalen Entwicklungen besprochen», teilte Netanjahus Büro nach der Zusammenkunft im Weissen Haus in Washington mit.

Zu den Verhandlungen der USA mit dem Iran hiess es: «Der Ministerpräsident betonte die Sicherheitsbedürfnisse des Staates Israel im Zusammenhang mit den Verhandlungen, und beide einigten sich auf die Fortsetzung der engen Koordination und des engen Kontakts zwischen ihnen.»

Medien: Israel hält Krieg mit Iran für eine Frage der Zeit

Mehrere israelische Medien berichteten unterdessen, Israel halte einen Krieg mit dem Iran für unvermeidlich und letztlich nur für eine Frage der Zeit. Als Grund wurde eine unnachgiebige Haltung Teherans bei den Verhandlungen genannt. Die USA haben ihre militärische Präsenz in der Region zuletzt wieder massiv verstärkt.

Kommentare

User #4170 (nicht angemeldet)

Bibi will nur $ und Waffen. Das Land hängt ständig am Tropf der USA. Das weiss auch der Donny. Der Iran bietet den USA viel mehr. Erdöl und andere Rohstoffe zu fairen Preisen. Hehehe. LOL.

User #5947 (nicht angemeldet)

Der Iran aber nicht mit dir, Donnie! Weil weder Planungshorizont ein Tag noch dement

Weiterlesen

Arzt
499 Interaktionen
«Kritisch»

MEHR IN POLITIK

mike waltz
6 Interaktionen
Genf
cassis
11 Interaktionen
«Dankbar für Support»
individualbesteuerung
8 Interaktionen
Reform mit Risiken
10 Interaktionen
Washington

MEHR AUS USA

Klimawandel
12 Interaktionen
Kein Zurück
Trump Netanjahu
4 Interaktionen
Washington
microsoft lücken
2 Interaktionen
Patchday unter Druck
Jobs
11 Interaktionen
Washington