US-Arbeitsmarkt im Januar deutlich stärker als erwartet
Der US-Arbeitsmarktbericht ist im Januar stärker als erwartet ausgefallen. Die Beschäftigtenzahl stieg deutlich und die Arbeitslosenquote ging zurück, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte.

Zudem sind die Stundenlöhne stärker als erwartet geklettert. Die Zahlen dämpfen nach Einschätzung von Ökonomen die Aussicht auf baldige Leitzinssenkungen durch die US-Notenbank Fed. Auf sie hatte US-Präsident Donald Trump mehrmals gepocht.
Die Beschäftigtenzahl ausserhalb der Landwirtschaft stieg um 130'000 Stellen. Volkswirte hatten im Schnitt mit lediglich 65'000 neuen Stellen gerechnet. Allerdings wurde der Beschäftigungsaufbau in den beiden Vormonaten um insgesamt 17'000 Stellen nach unten revidiert. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 4,3 Prozent.
US-Notenbankchef Jerome Powell hatte sich zuletzt vorsichtig mit Blick auf weitere Zinssenkung geäussert. Er dürfte sich in dieser Haltung bestätigt sehen.
Der Arbeitsmarktbericht hätte eigentlich bereits am Freitag letzter Woche veröffentlicht werden sollen, wurden aber wegen des temporären und teilweisen Regierungsstillstands auf den heutigen Mittwoch verschoben.














