Windows

Kritische Sicherheitslücken bei Windows

Sandra Neumann
Sandra Neumann

USA,

Microsoft reagiert auf akute Cyberbedrohungen. Der aktuelle Patchday schliesst mehrere aktiv ausgenutzte Sicherheitslücken in Windows-Systemen.

microsoft lücken
Windows-Patchday schliesst kritische Sicherheitslücken und schützt Systeme vor aktuellen Cyberangriffen. (Symbolbild) - keytone

Microsoft hat im Februar zahlreiche sicherheitsrelevante Schwachstellen in Windows und Office-Komponenten gleichzeitig behoben. Mehrere dieser Lücken wurden bereits vor Veröffentlichung der Updates aktiv von Angreifern missbraucht.

Besonders gefährdet sind Systeme, die präparierte Dateien oder manipulierte Links automatisch verarbeiten. Einige Angriffe konnten ohne zusätzliche Nutzerinteraktion oder Warnmeldungen ausgelöst werden.

Sicherheitsbehörden raten daher zu einer umgehenden Installation aller Updates. Laut «t-online» steigt andernfalls das Risiko erfolgreicher Systemkompromittierungen deutlich an.

Zero-Day-Exploits: Microsoft Lücken besonders kritisch

Mehrere der geschlossenen Schwachstellen werden als Zero-Day-Lücken eingestuft. Diese waren Angreifern bereits vor der offiziellen Patch-Veröffentlichung bekannt.

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Besonders kritisch sind Lücken, die bestehende Schutzmechanismen wie SmartScreen gezielt umgehen. Schon ein einziger Klick auf einen manipulierten Link kann ausreichen.

Zusätzlich ermöglichen einige Schwachstellen eine lokale Ausweitung von Systemrechten. Wie «Inside-IT» betont, erhöht dies das Risiko für Unternehmensnetzwerke erheblich.

Fokus auf Windows und Word

Angreifer konzentrierten sich gezielt auf Schwachstellen in Windows und Microsoft Word. Dabei spielten manipulierte Dokumente eine zentrale Rolle bei den Angriffen.

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Microsoft-Word-Dokumente werden gezielt genutzt, um Microsoft Lücken für Angriffe auszunutzen. (Symbolbild) - depositphotos

In mehreren Fällen konnten Schadprogramme eingeschleust oder komplette Systeme übernommen werden. Auch ältere oder kaum beachtete Systemkomponenten waren davon betroffen.

Microsoft empfiehlt dringend aktivierte automatische Updates auf allen Geräten. «Heise online» weist darauf hin, dass ungepatchte Systeme dauerhaft angreifbar bleiben.

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Kommentare

User #6092 (nicht angemeldet)

Da wird alles mit KI programmiert.

User #1295 (nicht angemeldet)

War schon immer so, aber sie wollen Geld für Updates, die nicht wirklöich funktionieren!

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