Ignazio Cassis

Ignazio Cassis spricht in Mailand über das Drama von Crans-Montana

Keystone-SDA
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Bern,

Ignazio Cassis sprach mit italienischen Vertretern über das Drama in Crans-Montana. Er bekräftigt die gemeinsame Solidarität mit den Opfern.

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Bundesrat Ignazio Cassis ist aktuell in Italien. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Bundesrat Cassis führte bilaterale Gespräche mit Italien.
  • Darin ging es auch um das Feuerdrama in Crans-Montana.
  • Italien hat die Schweiz wegen dem Umgang mit der Katastrophe wiederhot kritisiert.

Am Rande seines Besuchs bei den Olympischen Winterspielen in Mailand-Cortina hat der Aussenminister Ignazio Cassis am Mittwoch verschiedene Gespräche über die bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und Italien geführt. Neben grenzüberschreitenden Fragen wurde auch das Drama von Crans-Montana angesprochen.

Die Beziehungen zwischen Italien und der Schweiz sind seit dem Brand im Walliser Skiort angespannt. Sechs der 41 Todesopfer und elf der 115 Verletzten sind italienischer Staatsangehörigkeit. Italien hat die Schweiz wiederholt für ihr seiner Meinung nach unzureichendes Management des Brandes kritisiert.

Trauertag Crans-Montana
Bei der Brand-Katastrophe von Crans-Montana kamen 41 Menschen ums Leben, 115 wurden teils schwer verletzt. - keystone

Dies ging so weit, dass Rom am 24. Januar den italienischen Botschafter in der Schweiz zurückgerufen hat. Gründe für den Unmut Italiens sind insbesondere das Fehlen von Autopsien der Opfer, die Freilassung des Barbetreibers und die fehlende Entschädigung für die Angehörigen der Opfer.

Cassis traf sich am Mittwochabend mit dem Präsidenten der Region Lombardei, Attilio Fontana. «Ich habe meine Dankbarkeit für die Unterstützung nach der Tragödie von Crans-Montana zum Ausdruck gebracht», schrieb der Tessiner auf X. Die beiden bekräftigten auch ihre «gemeinsame Solidarität» mit den Opfern des Brandes.

Cassis trifft auch Bürgermeister von Mailand

In einem anderen Zusammenhang gab Cassis bekannt, dass er mit Fontana über die bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und Italien sowie über grenzüberschreitende Fragen gesprochen habe. Nach Angaben des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) wird der Tessiner noch mit dem Bürgermeister von Mailand, Giuseppe Sala, zusammentreffen.

Der Bundesrat wird auch das House of Switzerland in Mailand besuchen. Er wird seinen Aufenthalt in der lombardischen Hauptstadt nutzen, um Vertreter der Schweizer Olympiamannschaft zu treffen.

Kommentare

User #1167 (nicht angemeldet)

Bei aller Anteilnahme für die Opfer der Brandkatastrophe wird gerne ausgeblendet, dass die Gäste das Lokal bzw. mit der spektakulären Bestellung von "brennenden Schampus-Flaschen" per Hucke-Pack Serviertochter und mit lautem Gegröhle selber angezündet haben..

User #2278 (nicht angemeldet)

danke für die hilfe. Wenn 180 ins spital müssen, also weniger als 10 leute pro kanton, dann ist unser system sofort überlastet und es braucht internationale hilfe. Denn unsere Plätze sind bereits reserviert...

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