Tausende Trump-Anhänger protestieren gegen angeblichen Wahlbetrug

    AFP
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    USA,

    Tausender Anhänger von US-Präsident Donald Trump haben sich am Samstag in Washington zum Protest gegen die Abwahl des Amtsinhabers in Washington versammelt.

    Trump-Anhänger in Washington
    Trump-Anhänger in Washington - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Trump grüsst Demonstranten aus seiner Limousine heraus.

    Die Demonstranten forderten trotz des Wahlsiegs seines demokratischen Herausforderers Joe Biden «vier weitere Jahre» für Trump im Weissen Haus und prangerten einen angeblichen Wahlbetrug an.

    Trump selbst liess sich mit seiner Präsidenten-Limousine an den Demonstranten vorbeifahren, die auf der Freedom Plaza zusammengekommen waren. Dort wurde er mit lautem Jubel empfangen. Der Präsident fuhr anschiessend zum Golfen weiter.

    Zur Teilnahme an den Kundgebungen am Samstag in Washington hatten unterschiedliche Gruppierungen aufgerufen, unter ihnen auch Enrique Tarrio, Anführer der nationalistischen «Proud Boys», und die Gruppe «Frauen für Trump».

    Der Präsident weigert sich weiterhin, seine Niederlage bei der Präsidentenwahl vom 3. November einzugestehen. Am Freitag schien er aber erstmals ein mögliches Einlenken anzudeuten: Die «Zukunft» werde zeigen, wer das Land künftig regiere, sagte er in einem Nebensatz bei einer Ansprache im Rosengarten des Weissen Hauses.

    Am Freitag hatten die Fernsehsender CNN und ABC den früheren Vizepräsidenten Biden auch im umkämpften Südstaat Georgia mit seinen 16 Wahlleuten zum Sieger ausgerufen. Damit kommt Biden auf 306 der landesweit 538 Wahlleute, für einen Wahlsieg brauchte er 270.

    Zugleich erklärten CNN und ABC, Trump habe das ebenfalls umkämpfte North Carolina mit seinen 15 Wahlleuten für sich entschieden. Damit wurden in allen Bundesstaaten Sieger ausgerufen. Trump kommt auf insgesamt 232 Wahlleute.

    Der Amtsinhaber spricht seit Tagen ohne Belege von angeblichem Wahlbetrug und wirft den Demokraten vor, ihm die Wahl «stehlen» zu wollen. Bislang haben die Wahlbehörden in keinem einzigen US-Bundesstaat grössere Unregelmässigkeiten gemeldet. Am Donnerstag wiesen hochrangige Vertreter der US-Wahlbehörden Betrugsvorwürfe in einer gemeinsamen Erklärung entschieden zurück: Die Wahl am 3. November sei «die sicherste der amerikanischen Geschichte» gewesen.

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