Trump kündigt Öl-Deal mit Venezuela an
Trump kündigt Lieferung von bis zu 50 Millionen Barrel venezolanischem Öl an. Er will die Verkaufseinnahmen persönlich kontrollieren.

Wenige Tage nach dem US-Militäreinsatz in Caracas greift Präsident Donald Trump direkt in Venezuelas Ölindustrie ein.
Venezuela werde zwischen 30 und 50 Millionen Barrel sanktioniertes Öl an die USA liefern. Dies kündigte Trump auf sozialen Netzwerken an, berichtet die «Zeit».
Der US-Präsident will selbst die Kontrolle über die Einnahmen aus dem Rohölverkauf übernehmen. Das Öl werde zu Marktpreisen verkauft, schrieb Trump laut dem «Handelsblatt».
Die Öl-Lieferungen sollen mit Schiffen direkt in amerikanische Häfen gebracht werden. Energieminister Chris Wright sei angewiesen worden, den Plan «sofort» umzusetzen.
Trump will Öleinnahmen selbst kontrollieren
Trump erklärte, das Geld werde von ihm als Präsident kontrolliert. Es solle zum Wohl des venezolanischen Volkes und der USA verwendet werden, berichtet die «Zeit».
Die Vereinigten Staaten hatten den Export von venezolanischem Öl im Jahr 2019 mit Sanktionen belegt. Trotzdem fördert der US-Konzern Chevron mit einer Sondergenehmigung wieder in Venezuela, schreibt die «FAZ».

Venezuela verfügt über die grössten Ölreserven der Welt. Die marode Infrastruktur des Landes behindert jedoch die Förderung erheblich, erklärt das «SRF».
Venezuela verurteilt Trumps Ölstrategie
Das Weisse Haus will am Freitag ein Treffen mit Führungskräften von Ölkonzernen einberufen, berichtet der «Deutschlandfunk». Trump hatte zuvor angekündigt, dass US-Firmen Milliarden investieren und die Ölinfrastruktur übernehmen sollen.
Die venezolanische Regierung hatte Trumps Pläne zuvor als «groteske Drohung» verurteilt. Sie bezeichnete sie als schwerwiegenden Verstoss gegen das Völkerrecht, schreibt der «Tagesspiegel».












