Krieg

Selenskyj wirft Putin politische Abhängigkeit vom Krieg vor

Maja Bojic
Maja Bojic

Ukraine,

Der ukrainische Präsident Selenskyj kritisiert Russland als treibende Kraft des Krieges und nennt Putin «slave to war», um westliche Hilfe zu betonen.

Putin Selenskyj
Selenskyj bezeichnete Putin als «slave to war», um die Bedeutung westlicher Waffenhilfe und der EU‑Perspektive zu unterstreichen. (Archivbild) - keystone

Der ukrainische Präsident Selenskyj bezeichnete Russland wiederholt als treibende Kraft hinter einem anhaltenden, destruktiven Konflikt in seinem Land. Laut «The Guardian» nannte Selenskyj Putin einen «slave to war», um westliche Waffenhilfe und EU‑Perspektiven zu betonen

Diese Aussage verdeutlicht, dass nicht allein militärische, sondern auch politische Dynamiken Putins Entscheidungen wesentlich beeinflussen.

Glaubst du an einen baldigen Frieden in der Ukraine?

Friedrich Merz sagte laut den «Finanznachrichten», dass der Krieg erst enden könne, wenn eine Konfliktpartei erschöpft sei. Er sagte, Russland könne «auf absehbare Zeit nicht ohne Krieg auskommen», was Putins Abhängigkeit von der Kriegsmaschinerie zeigt.

Eingeschränkte Optionen und festgefahrener Krieg in der Ukraine

Diese Analyse deutet darauf hin, dass Putins strategische Optionen stark begrenzt und seine Führung an den Krieg gebunden bleibt. Bei den Friedensverhandlungen in Genf wurden bislang keine greifbaren Fortschritte erzielt, wie «The Guardian» berichtet.

Selenskyj kritisierte, dass Streit über Territorien und Sicherheitsgarantien die Gespräche blockiere und die Konfliktlösung verzögere. Er erläuterte laut der «Zeit», dass seine Regierung ein Referendum über eingefrorene Frontlinien in Betracht ziehen könne.

Dies zeigt, dass auch die Ukraine nach praxisnahen Lösungen sucht, während Russland weiterhin unter erheblichem Kriegsdruck steht. Zudem beklagt Selenskyj laut «Azer News», dass er Putin nicht vertraue und Russland gezielt zivile Infrastruktur angreife

Misstrauen und Krieg prägen den politischen Dialog in der Ukraine

Dieses Misstrauen prägt die Verhandlungsdynamik und erschwert die Möglichkeit schneller politischer Lösungen. Analysten betonen, dass der Ukraine‑Krieg zu einem zentralen Bestandteil der politischen Identität beider Seiten geworden ist.

Putin zeigt bislang keine Hinweise auf eine grundlegende Kursänderung, während Selenskyj auf internationale Unterstützung und Sicherheitsgarantien fokussiert bleibt.

Putin Selenskyj
Bisher deutet nichts darauf hin, dass Putin seinen Kurs ändert, während Selenskyj seinen Fokus auf internationale Hilfe und Sicherheitsgarantien legt. (Archivbild) - keystone

Beide Präsidenten bleiben Schlüsselfiguren in einem Dialog, der stark vom Verlauf des Krieges bestimmt wird. Ihre Entscheidungen werden weiterhin den politischen und militärischen Konflikt in der Region massgeblich beeinflussen.

Mehr zum Thema:

Kommentare

User #4505 (nicht angemeldet)

Musste laut lachen. Er ist wohl derjenige!

User #4170 (nicht angemeldet)

Die Pute ist eben ein ganz schräger und gerissener Vogel. Der Wolodymyr hat ihn durchschaut. Hehehe. LOL.

Weiterlesen

Wladimir Putin Donald Trump
261 Interaktionen
Selenskyj schäumt
Putin
165 Interaktionen
Mehr Zensur?
Wladimir Putin
84 Interaktionen
Verhandlungen

MEHR IN POLITIK

Brüssel
Friedrich Merz
1 Interaktionen
Stuttgart

MEHR KRIEG

Russland Ukraine-Krieg
3 Interaktionen
Für Krieg
Iran Donald Trump
3 Interaktionen
Washington/Teheran/Tel Aviv
18 Interaktionen
Washington/Teheran/Tel Aviv

MEHR AUS UKRAINE

Wolodymyr Selenskyj
4 Interaktionen
Kiew
34 Interaktionen
Kiew
Musk
145 Interaktionen
Satelliten abgestellt
Lukaschenko
10 Interaktionen
Kiew