Krieg

Tote und Verletzte nach russischen Angriffen auf die Ukraine

Esada Kunic
Esada Kunic

Ukraine,

Der Krieg in der Ukraine dauert an. Trotz Friedensgesprächen setzen russische Angriffe in Odessa und Charkiw fort. Mindestens drei Menschen kamen ums Leben.

Charkiw Explosionen
Auch in Charkiw wurden Explosionen und Angriffe gemeldet. (Archivbild) - keystone

Russland hat in der Nacht auf den 9. Februar massive Luftangriffe auf die Ukraine gestartet. Laut ukrainischen Angaben wurden elf ballistischen Raketen und 149 Drohnen eingesetzt, wie der «Spiegel» berichtet.

In der Region Charkiw kamen eine Frau und ein zehnjähriger Junge ums Leben. Die Leichen wurden aus Trümmern nach einem Drohnenangriff geborgen, berichtet die «Tagesschau».

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Drei weitere Personen wurden dabei verletzt. In Odessa haben nach Angaben des Militärverwaltungschefs Serhij Lysak Drohnen iranischer Bauart Brände verursacht.

Krieg in der Ukraine: Gaspipeline und Wohnhäuser beschädigt

Dabei wurden eine Gaspipeline sowie Wohnhäuser beschädigt. Ein 35-jähriger Mann kam ums Leben, zwei weitere Personen wurden verletzt.

Der Gouverneur der Region, Oleh Kiper, bezeichnete den Vorfall als massiven Angriff und bestätigte die Brände, schreibt die «Tagesschau».

In der Industrieregion Dnipropetrowsk wurden nach Angaben der Behörden neun Menschen verletzt. Alle Betroffenen wurden ins Krankenhaus gebracht, eine 57-jährige Frau befindet sich in kritischem Zustand.

Pokrowsk: Russischer Durchbruchsversuch vereitelt

Ukrainische Truppen haben im Gebiet Pokrowsk einen grossangelegten russischen Angriff abgewehrt und dabei nach eigenen Angaben eine komplette Angriffskompanie zerstört. Nach zwei Tagen intensiver Kämpfe seien die angreifenden russischen Kräfte zurückgeschlagen worden, meldet die «Frankfurter Rundschau».

krieg in der ukraine
Ukrainische Einheiten haben im Raum Pokrowsk einen gross angelegten russischen Angriff zurückgeschlagen. (Archivbild) - keystone

Die Luftaufklärung der Spartan-Einheit habe die Bewegungen der russischen Truppen im Donbass frühzeitig erkannt. Dadurch wurde ein erfolgreicher ukrainischer Gegenangriff ermöglicht.

Der Verlust einer gesamten Kompanie sei ein bedeutender taktischer Rückschlag für Russland. Laut «Frankfurter Rundschau» halten die ukrainischen Streitkräfte weiterhin den nördlichen Teil von Pokrowsk sowie die nahegelegene Stadt Myrnohrad.

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