SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz will auch im Falle eines Wahlsiegs keine Änderungen an der Spitze seiner Partei.
Scholz (M.) mit seinen Parteichefs
Scholz (M.) mit seinen Parteichefs - POOL/AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Auch im Falle eines Wahlsiegs kein Wechsel in Parteispitze angestrebt.

Er fände es «sehr gut», wenn Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans Parteivorsitzende der SPD blieben, sagte Scholz am Montag bei einer Veranstaltung der «Heilbronner Stimme». Er arbeite gut mit den beiden zusammen, «und deswegen wird das auch weiter gelingen», zitierte ihn das Blatt weiter.

In der Partei gebe es breite Rückendeckung dafür, dass Esken und Walter-Borjans weiter Vorsitzende bleiben sollten, sagte Scholz. «Wenn wir den Wahlerfolg erzielen, den wir uns vorgenommen haben, und die beiden weitermachen wollen, finden das auch viele andere.»

Vor Kurzem hatte Scholz dem «Spiegel» gesagt, er halte «selbstverständlich» auch die SPD-Vorsitzenden im Falle eines Wahlsiegs für ein Ministeramt geeignet.

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