Schah-Sohn Pahlavi warnt vor neuen Toten auf Irans Strassen

Keystone-SDA
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Deutschland,

Erneute Verhandlungen zwischen den USA und der iranischen Regierung gefährden nach Ansicht von Reza Pahlavi das Leben vieler Iraner, ohne eine ernsthafte Chance zur Lösung der Probleme zu eröffnen. «Mit jedem Tag, der verstreicht, sterben mehr Iraner im Iran», sagte der Sohn des 1979 vertriebenen Schahs von Persien am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz vor Journalisten. Nur eine «schnelle Intervention» werde dazu beitragen, mehr Leben zu retten und der Sicherheit in der Region helfen. Ziel müsse es sein, die Regierung in Teheran schnell zu entmachten.

Reza Palavi
Reza Pahlavi, ist der Sohn des 1979 gestürzten Schahs. - keystone

«Das Regime hat immer versucht, Zeit zu gewinnen, und ich sehe keine schnellen Ergebnisse oder überhaupt Ergebnisse für die Verhandlungen. Das Problem ist die Zeit», betonte Pahlavi. Erneut appellierte er an US-Präsident Donald Trump, seinen Worten an das iranische Volk Taten folgen zu lassen: «Sie haben eine massive Flotte eingesetzt und unmissverständlich signalisiert, dass die Zeit der Brutalität zu Ende geht.» Das iranische Volk habe Trumps Worte gehört und vertraue ihm. Trump könne sich damit «als einen der grössten Helden der Welt verewigen».

Laut Pahlavi gingen die Proteste im Iran trotz des hohen Risikos für die Menschen weiter: «Die Menschen leisten immer noch Widerstand. Das Regime setzt leider seine Verhaftungskampagne fort», sagte er. Damit die Menschen aber wie Ende Dezember und Anfang Januar wieder in grosser Zahl auf die Strasse gehen könnten, brauchten sie aber die Unterstützung aus dem Ausland.

Trump hatte zuvor erklärt, er halte einen Machtwechsel im Iran für wünschenswert: «Das scheint das Beste zu sein, was passieren könnte». Zugleich erklärte er aber auch, dass der Iran mit einem «richtigen Deal» einen US-Angriff vermeiden könne. Bisher habe der Iran viel geredet, aber nichts getan, sagte Trump. Washington und Teheran hatten bereits im vergangenen Jahr über Irans Atomprogramm verhandelt, die Gespräche gerieten aber ins Stocken. In der vergangenen Woche waren in Omans Hauptstadt Maskat neue Verhandlungen begonnen worden.

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Kommentare

User #5811 (nicht angemeldet)

Er möchte gern der Papi sein.

User #4373 (nicht angemeldet)

Alles ist bsser für die Iraner als der jetzige Zustand. Keiner der dieses Mullah Regime gut findet möchte freiwillig dort leben.

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