Merkel verteidigt bei EU-Gipfel EVP-Spitzenkandidaten Manfred Weber

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Belgien,

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat beim EU-Sondergipfel nach der Europawahl die Bewerbung des CSU-Politikers Manfred Weber für den Posten des EU-Kommissionspräsidenten verteidigt.

Kanzlerin Merkel
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Das Wichtigste in Kürze

  • Kanzlerin hält für EU-Kommissionschef Erfahrung im Parlament für ausreichend.

Sie warne davor, dem EU-Parlament zu sagen, dass Erfahrung dort nicht ausreiche, um das Amt zu bekommen, sagte Merkel am Dienstagabend in Brüssel. «Ich glaube, mit der Währung sollten wir nicht miteinander umgehen.»

Die Staats- und Regierungschefs hatten bei einem Sondergipfel über die Nachfolge von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker gesprochen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte vergangene Woche gesagt, Erfahrungen in einer Regierung oder der EU-Kommission seien für den Posten «unbestreitbar ein wichtiges Kriterium».

Weber als Spitzenkandidat von Merkels Europäischer Volkspartei (EVP) fehlt solche Erfahrung. Er sitzt seit 2004 im EU-Parlament und ist seit 2014 Fraktionschef der EVP.

Eine Entscheidung fiel bei dem Treffen noch nicht, wie die Kanzlerin sagte. Laut Merkel sieht der Zeitplan vor, die Kandidatenfrage möglichst bis zum EU-Gipfel am 20. und 21. Juni zu klären.

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