Liechtenstein schränkt Wasserentnahme für Landwirtschaft ein

Das Amt für Umwelt in Liechtenstein hat Einschränkungen bei der Wasserentnahme zur Bewässerung von landwirtschaftlichen Kulturen beschlossen. An einigen Fliessgewässern sind ab sofort keine Wasserentnahmen mehr erlaubt.

Die Landwirtschaft darf aus gewissen Flüssen aufgrund der anhaltenden Trockenheit kein Wasser mehr entnehmen. (Symbolbild)
Die Landwirtschaft darf aus gewissen Flüssen aufgrund der anhaltenden Trockenheit kein Wasser mehr entnehmen. (Symbolbild) - KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

Neu betroffen sind gemäss einer Mitteilung vom Donnerstag die Esche sowie der Scheidgraba inklusive sämtlicher Zuflüsse. Das gleiche gilt für den Spiersbach inklusive Zuflüsse bis Mündung Möhlibach.

«Bei diesen Gewässern ist die Wasserführung nochmals deutlich zurückgegangen und in flachen Streckenabschnitten hat sich dieFliessgeschwindigkeit stark reduziert. Dadurch steigen auch dieWassertemperaturen an, was insbesondere für Fische ein zusätzlicher Stressfaktor bedeutet», begründet das Amt für Umwelt die Massnahme. In den kommenden Tagen seien ausserdem keine ausreichendenNiederschläge zu erwarten und der kürzliche Regen reiche nicht aus, um die Situation nachhaltig zu entspannen.

Bereits bestehende Sperrungen gelten für den Oberaubach, den Kappelebach und den Schmettakanal bis Einmündung Spiersbach.

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Kommentare

User #2260 (nicht angemeldet)

Liechtenstein macht es uns vor.

User #6491 (nicht angemeldet)

Der Rhein fliesst auch bei euch vorbei entnehmt diesem den auf eure Lebensmittel die ihr angepflanzt habt sind wir angewiesen

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