Stadt Zürich verkauft Land für mehr Alterswohnungen
Der Stadtrat von Zürich plant den Verkauf eines städtischen Grundstücks an die Stiftung Alterswohnungen. Damit will er bezahlbaren Wohnraum für ältere Menschen fördern.

Die rund 1500 Quadratmeter grosse Teilparzelle in Wollishofen soll für die geplante Erweiterung der Alterssiedlung Neubühl ab dem Jahr 2033 genutzt werden, wie die Stadt Zürich am Mittwoch mitteilte.
Die 1966 errichtete Siedlung verfügt aktuell über 55 grösstenteils subventionierte Wohnungen. Für einen dichteren Neubau ist das aktuelle Grundstück jedoch zu klein. Erst durch das zusätzliche Land wird die rechtliche Mindestgrösse für eine sogenannte Arealüberbauung geknackt. Dadurch kann die Stiftung Alterswohnungen die Anzahl der Wohnungen auf dem Gelände voraussichtlich auf 130 Einheiten mehr als verdoppeln.
Die Stadt gibt das Land zu einem günstigen Vorzugspreis für gemeinnützige Bauträger ab. Es wechselt für 1,02 Millionen Franken die Besitzerin. Da dieser Preis deutlich unter dem eigentlichen Marktwert liegt, verzichtet die Stadt Zürich auf Einnahmen von rund 8,4 Millionen Franken.
Das Projekt ist Teil einer grösseren Offensive: Die Zürcher Stimmbevölkerung hat 2024 beschlossen, bis zum Jahr 2035 insgesamt 2000 zusätzliche gemeinnützige Alterswohnungen zu schaffen. Als nächstes muss nun noch der Gemeinderat dem Landverkauf und dem Einnahmeverzicht zustimmen.






