Liechtenstein verstärkt nach Hackerangriff Verifizierung von Konten

    Keystone-SDA
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    Nach dem Hackerangriff in Liechtenstein von Ende Juli verstärkt das Fürstentum die Anforderungen an die Verifizierung von Benutzerkonten. Alle geprüften Systeme sollen in den nächsten Wochen schrittweise wieder aufgeschaltet werden.

    Hackerangriff
    Nach einem Hackerangriff verstärkt Liechtenstein die Verifizierung von Konten. (Symbolbild) - keystone

    Bei einem digitalen Angriff waren Ende Juli in Liechtenstein 31'000 Datenkopien von Gesellschaften, Stiftungen und Treuhänderschaften entwendet worden. Vom Datendiebstahl betroffen waren Namen der Rechtsträger sowie Namen, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit und Wohnsitzstaat der wirtschaftlich berechtigten Personen.

    Inzwischen sind die identifizierten Schwachstellen im Registrierungsbereich erkannt. Die Sicherheitsarchitektur des Verzeichnisses der wirtschaftlich berechtigten Personen sei umfassend überprüft worden, teilte das Fürstentum am Mittwoch mit.

    Die identifizierten Schwachstellen im Registrierungsbereich seien nun erkannt und dokumentiert. Die Anforderungen an die Verifizierung von Benutzerkonten und die Identitätsprüfung würden künftig durch die Vorschaltung der elektronischen Identität (eID) verstärkt.

    Zudem werden laut Mitteilung die Überwachungs- und Erkennungsmechanismen ausgebaut, damit unberechtigte Zugriffe früher erkannt werden. Vor der Wiederinbetriebnahme des Systems wird das Amt für Informatik nach eignen Angaben nochmals umfassende mehrstufige Sicherheitsprüfungen durchführen.

    Die noch notwendigen Sicherheitstests für eine sichere Wiederinbetriebnahme der vorsichtshalber vom Netz genommenen Systeme seien sehr umfassend und benötigten entsprechend Zeit. Nach aktuellem Stand werden alle geprüften Systeme in den nächsten Wochen schrittweise wieder aufgeschaltet.

    Die Sicherheitsanalyse hat laut Medienmitteilung ergeben, dass der unberechtigte Zugriff auf die Daten aufgrund einer fehlerhaften Logik zur Überprüfung der Berechtigungen möglich gewesen ist. Diese Schwachstelle hat es ermöglicht, die Anwendungsprogrammierschnittstelle durch wiederholte Einzelanfragen auf eine Weise auszunutzen, die nicht vorgesehen war.

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    Kommentare

    User #3171 (nicht angemeldet)

    Die Schwachstelle war eine Plattform zum behördlichen Datenaustausch die ihnen seitens EU aufgezwungen wurde...

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    Amaudruz
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    Mutter, liberal
    So ernst ist die Wasserlage am Bodensee wirklich!
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    Am Bodensee

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