Kreml: Strasse von Hormus offen für russische Schiffe
Der Krieg zwischen dem Iran und den USA, Israel sowie den Golfstaaten dauert an. Wie und wann Donald Trump den Krieg zu beenden gedenkt, ist unklar.

Das Wichtigste in Kürze
- Die USA und Israel greifen weiterhin Ziele im Iran an.
- Teheran hält derweil die Strasse von Hormus geschlossen, die Ölpreise steigen.
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Auch nach bald fünf Wochen greifen die USA und Israel Ziele im Iran an. Das Land reagiert mit Gegenschlägen, auch auf die Golfstaaten, und der Sperrung der Strasse von Hormus. Das hat zu höheren Ölpreisen und grossen Unsicherheiten geführt.
Donald Trump hat mehrfach von Verhandlungen über einen Waffenstillstand gesprochen. Gleichzeitig schickte er Tausende US-Soldaten in den Nahen Osten, was Befürchtungen eines Bodeneinsatzes weckt. Ausserdem droht der US-Präsident mit dem Austritt aus der Nato, da die Bündnispartner ihn in seinem Krieg zu wenig unterstützen.
Im Ticker von Nau.ch verpasst du keine neue Entwicklung im Nahen Osten.
Russland: Strasse von Hormus «offen für uns»
03.00: Die Strasse von Hormus ist für den Schiffsverkehrt grösstenteils gesperrt. Nicht jedoch für Russland. Kreml-Berater Juri Uschakow sagte gemäss russischen Staatsmedien, die Strasse von Hormus sei «offen für uns».
Zuvor telefonierten die Aussenminister des Irans und Russlands miteinander. Dabei wurde auch über die Meerenge gesprochen.
Hegseth drängt Stabschef des US-Heeres zum Rücktritt
02.45: US-Verteidigungsminister Pete Hegseth will die Führung des Heeres neu aufstellen. Der Stabschef der Teilstreitkraft, General Randy George, trete mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurück, schrieb Pentagon-Sprecher Sean Parnell auf der Plattform X.
Der US-Sender CBS News berichtete, Hegseth habe den General zum Rücktritt aufgefordert. Ein Beamter des Ministeriums bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass der Bericht zutreffe. Andere US-Medien berichteten, Hegseth habe George gefeuert.

Der Führungswechsel beim Heer passiert, während die USA Krieg gegen den Iran führen. Einen Zusammenhang dazu oder einen anderen spezifischen Grund für den Schritt nannte CBS News nicht. Hegseth wolle jemanden in dem Amt haben, der die Vision umsetze, die Präsident Donald Trump und er für das Heer hätten, berichtete der Sender unter Berufung auf eine mit der Entscheidung vertraute Person.















