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    Trump lässt russischen Öltanker nach Kuba - Freude im Kreml

    Keystone-SDA
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    USA,

    Trotz bestehender Ölblockade lassen die USA nach Angaben von Präsident Donald Trump den russischen Öltanker «Anatoli Kolodkin» Kuba anlaufen.

    ARCHIV - Menschen verbringen die Nacht im Dunkeln auf dem Malecon während eines Stromausfalls in Havanna. Foto: Ramon Espinosa/AP/dpa
    ARCHIV - Menschen verbringen die Nacht im Dunkeln auf dem Malecon während eines Stromausfalls in Havanna. Foto: Ramon Espinosa/AP/dpa - Keystone/AP/Ramon Espinosa

    «Wenn ein Land gerade jetzt etwas Öl nach Kuba schicken will, dann habe ich kein Problem, ob es nun Russland ist oder nicht», sagte Trump Reportern an Bord der Air Force One am Sonntagabend (Ortszeit). Eine Schiffsladung Öl mache ohnehin keinen Unterschied, sagte Trump US-Medien zufolge weiter. «Kuba ist am Ende.»

    Russland begrüsste das Einlenken Trumps. «Wir freuen uns, dass diese Lieferung von Erdölprodukten bereits auf der Insel eingetroffen ist», sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow russischen Agenturen zufolge. Es habe dazu vorher Kontakte mit US-amerikanischen Gesprächspartnern gegeben. Russland arbeite daran, noch mehr Öl nach Kuba zu bringen.

    Peskow erklärte, dass Kuba unter den Bedingungen der Blockade Unterstützung brauche, darunter Öl für die Stromerzeugung. «Natürlich sieht es Russland als seine Pflicht an, nicht tatenlos zuzusehen und unseren kubanischen Freunden die notwendige Hilfe zu leisten», sagte er. Dabei gehe es auch um die medizinische Versorgung.

    Der kommunistische Inselstaat steckt seit Jahren in einer schweren Wirtschaftskrise, die seit drei Monaten durch ein US-Ölembargo dramatisch verschärft wird. Seinen wichtigsten Öllieferanten Venezuela hat Kuba verloren, seit die USA dort Anfang Januar mit der Festnahme von Präsident Nicolás Maduro den Machtwechsel forciert haben.

    Am Sonntag hatte die «New York Times» berichtet, dass die US-Küstenwache einem russischen Öltanker erlaube, seine für die kritische Energieversorgung wichtige Lieferung zu der Karibikinsel zu bringen. Demnach befand sich das Schiff am Abend wenige Kilometer von kubanischen Hoheitsgewässern entfernt und könnte am Montagabend den Hafen Matanzas erreichen.

    Gefragt nach dem Tanker, sagte Trump weiter: «Ich ziehe es vor, ihn reinzulassen, denn die Leute brauchen Heizung und Kühlung und alles andere.» Das Land sei am Scheitern und werde scheitern, wiederholte der US-Präsident jüngste Aussagen zu Kuba. «Wir werden da sein, um ihm auszuhelfen.» Mit Verweis auf militärische Erfolge in Venezuela hatte Trump am Wochenende erklärt, Kuba sei «als nächstes dran».

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    Kommentare

    User #2339 (nicht angemeldet)

    Putin ist ein Präsident mit Herz.

    User #6479 (nicht angemeldet)

    Was für ein Monster muss man sein Menschen auszuhungern und Freude dabei zu haben

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