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Kreml fordert Druck der USA auf die Ukraine für Kriegsende

Keystone-SDA
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Russland,

Russland hat die USA zu Druck auf die Ukraine aufgerufen, sich auf Moskaus Bedingungen für ein Kriegsende einzulassen. Die Amerikaner hätten die Hebel, tatsächlich Druck und Einfluss auf Kiew auszuüben, sagte der aussenpolitische Berater von Kremlchef Wladimir Putin, Juri Uschakow, dem russischen Staatsfernsehen. «Genau dazu rufen wir unsere amerikanischen Kollegen auf. Das ist es, was jetzt notwendig ist», sagte Uschakow.

ARCHIV - Der Kreml (r) und das Wolkenkratzerviertel Moskwa City (hinten) erstrahlen am eisbedeckten Fluss Moskwa in der Nachmittagssonne. Foto: Ulf Mauder/dpa (Archivbild)
ARCHIV - Der Kreml (r) und das Wolkenkratzerviertel Moskwa City (hinten) erstrahlen am eisbedeckten Fluss Moskwa in der Nachmittagssonne. Foto: Ulf Mauder/dpa (Archivbild) - Keystone/dpa/Ulf Mauder

Wie genau Washington Druck ausüben soll, sagte er nicht. Allerdings fordert Russland seit langem den Stopp westlicher Waffenlieferungen an die Ukraine. Zudem verlangt das Land, dass die Ukraine ihre Truppen aus dem bisher von Moskau nicht vollständig kontrolliertem Gebiet Donezk zurückzieht – im Gegenzug für einen Waffenstillstand. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj schloss solche Geschenke an Russland wiederholt aus.

Selenskyj beklagte am Wochenende erneut, dass die USA ebenfalls auf einem Abzug ukrainischer Truppen aus dem Donbass bestünden – als Voraussetzung dafür, dass er dann seine mit Nachdruck geforderten Sicherheitsgarantien für Kiew bekommt. Selenskyj hatte zuletzt wiederholt kritisiert, dass die USA diese Garantien zum Schutz vor künftigen russischen Angriffen erst geben wollten, wenn Moskau die Kontrolle über den Donbass bekomme.

Druck könnten die USA ausüben, indem sie der Ukraine etwa keine Flugabwehrraten mehr liefern würden. Befürchtet wird in Kiew derweil, dass die USA ihren Waffen für den Krieg im Nahen Osten benutzen könnten. Selenskyj erklärte allerdings, dass die für die Ukraine bestimmten Waffen bisher nicht umgeleitet würden.

Selenskyj bereiste am Wochenende die Länder im Nahen Osten und unterzeichnete dort nach eigenen Angaben mehrere Vereinbarungen über eine militärische Zusammenarbeit. In der Region sind auch ukrainische Drohnenexperten im Einsatz, die bei der Abwehr von iranischen Drohnenangriffen helfen wollen.

Selenskyj sprach sich zudem für eine Wiederaufnahme der trilateralen Verhandlungen mit Vertretern Kiews und Moskaus unter US-Vermittlung aus. Er beklagte dabei, dass die US-Unterhändler wegen des Iran-Krieges ihr Land im Moment nicht verliessen. Russland hatte sich zu neuen Gesprächen bereiterklärt.

Kommentare

User #4900 (nicht angemeldet)

Denke Trump hat nun andere Sorgen als die Ukraine. Hmm, hat Russland nicht auch so einen Punkteplan angewendet. 😂 War auch nichts oder?

User #5435 (nicht angemeldet)

Fordert die SVP auch mit?

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