Iran: Weitere Verhandlungsvorschläge mit USA ausgetauscht

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Iran,

Inmitten festgefahrener Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA hat Teheran nach eigenen Angaben wieder neue Vorschläge nach Washington geschickt.

ARCHIV - Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi zu Besuch in St. Petersburg. Foto: Dmitri Lovetsky/Pool AP/dpa (Archivbild)
ARCHIV - Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi zu Besuch in St. Petersburg. Foto: Dmitri Lovetsky/Pool AP/dpa (Archivbild) - Keystone/Pool AP/Dmitri Lovetsky

Aussenamtssprecher Ismail Baghai sagte vor Reportern, der Iran habe am Sonntag über den Vermittler Pakistan seine Standpunkte übermittelt. Über deren Inhalte ist noch nichts bekannt.

Zuvor hätten die USA Antworten auf Irans vorangegangenen Vorschlag übermittelt, sagte Baghai weiter. US-Präsident Donald Trump hatte diesen öffentlich als «dämlichen Vorschlag» abgetan.

Am Sonntag hatte die iranische Nachrichtenagentur Fars über den jüngsten US-Vorschlag berichtet. Daran wurde deutlich, dass beide Kriegsparteien bislang nicht wesentlich von ihren Forderungen abrücken. So sollen die USA zuletzt wieder klargemacht haben, die Kampfhandlungen nur langfristig einzustellen, wenn es bestimmte Verhandlungsergebnisse gibt. Für den Iran ist die Einstellung der Kampfhandlungen – insbesondere auch Israels Offensive im Libanon – eine Vorbedingung für weitere Verhandlungen.

Weit auseinander liegen die Parteien zudem vornehmlich bei Fragen rund um Irans Atomprogramm. Laut Fars enthalte der letzte US-Vorschlag die Forderung, der Iran müsse 400 Kilogramm hochangereichertes Uran an die USA übergeben. Das Land könne jedoch eine Nuklearanlage weiterbetreiben.

Der Iran will derzeit nicht über das Atomprogramm verhandeln. Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben des Berichts von Fars nicht.

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