Krieg

Trump zu Iran-Krieg: «Habe nichts unterschätzt»

Zwischen den USA und dem Iran dauert die Waffenruhe an. Donald Trump ist von seiner China-Reise zurück, ohne konkrete Ergebnisse für den Nahen Osten.

israel libanon
Trotz Waffenruhe greift Israel immer wieder Ziele im Libanon an. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Lage im Nahen Osten bleibt trotz Waffenstillstands-Abkommen unsicher.
  • Laut Donald Trump will China den USA in der Region helfen.
  • Der Waffenstillstand zwischen dem Libanon und Israel wurde verlängert.

Zwischen dem Iran und den USA gilt weiterhin eine Waffenruhe. Zu einer Einigung konnten sich Teheran und Washington nicht durchringen, dafür drohen sie sich gegenseitig. Vor allem die weiterhin blockierte Strasse von Hormus und die Zukunft des Atomprogramms sorgen für Diskussionen.

Donald Trump hatte zuletzt China einen Besuch abgestattet. Der Krieg im Iran und die wichtige Meerenge gehören zu den Themen auf der Agenda. Am Freitag reiste der US-Präsident wieder zurück nach Washington.

Glaubst du an baldigen Frieden im Nahen Osten?

Die Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon wurde um weitere 45 Tage verlängert, Gespräche sind geplant. Dennoch gibt es täglich gegenseitige Angriffe mit Opfern auf beiden Seiten.

Im Ticker von Nau.ch bleibst du auf dem Laufenden über alle Entwicklungen im Nahen Osten:

Trump: «Habe nichts unterschätzt»

08.50: US-Präsident Donald Trump hat von sich gewiesen, die Widerstandsfähigkeit des Irans unterschätzt zu haben.

Auf die Frage, ob er die Schmerztoleranz des Irans verkannt habe, sagte Trump dem Sender Fox News: «Ich habe nichts unterschätzt.»

Donald Trump
Donald Trump beteuert, er habe in Sachen Iran-Krieg nichts unterschätzt. - keystone

Eine Lösung des von den USA und Israel Ende Februar begonnenen Kriegs mit dem Iran ist trotz diplomatischer Bemühungen nach wie vor nicht in Sicht. Die US-Regierung hatte zu Beginn des Kriegs gesagt, dass der Einsatz zwischen vier und sechs Wochen dauern würde.

Bericht: Tote und Verletzte bei israelischem Angriff im Libanon

03.00: Bei einem mutmasslich von Israels Armee geführten Angriff im Süden des Libanons sind einem Medienbericht zufolge sechs Menschen getötet worden. Drei der Todesopfer bei der Attacke auf ein Zentrum des Zivilschutzes im Bezirk Nabatieh seien Sanitäter gewesen, meldete die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA.

Weitere 22 Menschen seien bei dem Angriff verletzt worden. Das israelische Militär äusserte sich zunächst nicht dazu.

Die USA hatten erst am Freitag die Verlängerung der aktuell geltenden Waffenruhe zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah-Miliz im Libanon um 45 Tage bekanntgegeben. Allerdings war die Feuerpause bereits in den vergangenen Wochen von beiden Seiten immer wieder verletzt worden.

Kommentare

User #5926 (nicht angemeldet)

Israel würde ohne Zustimmung der arabischen Länder gegründet. Das war unschön. Um das durchzusetzen kaufte die organisierende UNO afrikanische Länderstimmen; auch das war unschön. Das Verhalten der israelischen Regierungen war dann ebenso unschön. Als Konservativ denkender Schweizer werfe ich Israel vor, seit 75 Jahren ungezählte Menschenrechtsverletzungen gegen die palästinensische Bevölkerung zu begehen. Mit ein Grund und gerade deswegen sind solche Terrororganisationen wie Hamas und Hisbollah entstanden. Dieser Kampf ist ein ewiger Kreislauf und wird nie zur Ruhe kommen, wenn Israel so weiter Landeroberung betreibt. Ich erwarte von der israelischen Bevölkerung, dass sie ihrer Regierung diesbezüglich „den Marsch bläst“ und Gesetze in Gang bringt, welche das Recht der Palästinenser auf ihr Grundeigentum aufnimmt und einer fairen Zweistaatenlösung zustrebt.

User #2629 (nicht angemeldet)

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