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Iran-Ticker: Nato-Chef rügt «zögerliche» Reaktion von Verbündeten

Im Nahen Osten herrscht ein brüchiger Waffenstillstand. Israel greift weiter Ziele im Libanon an, der Iran schloss die Strasse von Hormus erneut.

donald trump
Donald Trump sprach in Washington mit Mark Rutte. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Iran und die USA haben sich auf eine Feuerpause und Verhandlungen geeinigt.
  • Israel sieht den Libanon nicht inkludiert und greift weiter Hisbollah-Ziele an.
  • Aus diesem Grund hat der Iran die Strasse von Hormus wieder geschlossen.
  • Mit dem Ticker von Nau.ch verpasst du keine neue Entwicklung im Nahen Osten.

In der Nacht auf Mittwoch einigten sich der Iran und die USA kurz vor Ablauf eines US-Ultimatums auf eine Feuerpause. Zwei Wochen lang sollen die Waffen ruhen, während die Verhandlungen weitergehen. Am Samstag will sich eine US-Delegation um JD Vance mit iranischen Vertretern in Pakistan treffen.

Teil der Waffenruhe ist die Öffnung der Strasse von Hormus. Doch Teheran hat diese am Mittwoch wieder geschlossen. Gleichzeitig droht das Regime wegen der anhaltenden israelischen Angriffe auf den Libanon mit dem Ausstieg aus der Feuerpause.

Wird die Waffenruhe halten?

Der Iran ist der Ansicht, dass die Waffenruhe auch für den Libanon gilt. Israel hingegen teilt mit, dass das Abkommen nur den Konflikt zwischen den USA und dem Iran betrifft. Deswegen werden die heftigen Angriffe auf Ziele der Hisbollah im Libanon fortgeführt.

Im Ticker von Nau.ch bleibst du über die Lage im Nahen Osten und die brüchige Waffenruhe auf dem Laufenden.

Rutte kritisiert zögerliche Reaktion der Bündnisstaaten

18.35: Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat eine in Teilen zu zögerliche Reaktion der Bündnisstaaten auf den Krieg im Iran kritisiert. «In Bezug auf die logistische und sonstige Unterstützung der Vereinigten Staaten im Iran reagierten einige Verbündete – gelinde gesagt – etwas zögerlich», sagte Rutte in Washington.

Rutte
Nato-Generalsekretär Mark Rutte kritisiert die Bündnisstaaten. - keystone

Welche Länder er meinte, sagte der Niederländer nicht. Fairerweise müsse man aber anerkennen, dass viele von dem Angriff überrascht gewesen seien, fügte er hinzu.

US-Präsident Donald Trump hatte das Bündnis mehrfach und mit deutlichen Worten dafür kritisiert, dass es sich nicht aktiver im Iran-Krieg einbringe.

Streitpunkte waren unter anderem die Nutzung von Militärstützpunkten sowie eine Mission zur Öffnung der Strasse von Hormus. Trump ging vor allem Spanien, Frankreich und das Vereinigte Königreich immer wieder an.

Netanjahu kündigt direkte Verhandlungen mit dem Libanon an

18.00: Israel plant offiziellen Angaben zufolge, direkte Verhandlungen über friedliche Beziehungen mit dem verfeindeten Libanon aufzunehmen.

Netanjahu
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. - keystone

Nach den wiederholten Bitten des Nachbarlandes habe der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Mittwoch das Kabinett angewiesen, die Gespräche «so bald wie möglich» zu beginnen, hiess es in einer Mitteilung seines Büros am Donnerstagabend.

Die Verhandlungen sollen sich demnach auf die Entwaffnung der Hisbollah und die Aufnahme friedlicher Beziehungen zwischen Israel und dem Libanon konzentrieren.

Merz: Bei Frieden könnte Deutschland Meerenge mit sichern

16.32: Sollte es im Iran-Krieg zu einem Friedensschluss kommen, will sich Deutschland laut Kanzler Friedrich Merz an einer Sicherung der Meerenge von Hormus beteiligen – unter bestimmten Bedingungen.

Merz
Der deutsche Bundeskanzler Friedlich Merz. - keystone

Dies habe er US-Präsident Donald Trump zugesichert, sagte Deutschlands Regierungschef in Berlin. Dafür brauche es aber ein Mandat, am besten des UN-Sicherheitsrats, und ein «tragfähiges Konzept».

Israel markiert weitere Teile Beiruts als Angriffsfläche

16.29: Das israelische Militär hat weitere Teile der libanesischen Hauptstadt Beirut als mögliche Angriffsfläche markiert.

Bewohner der südlichen Vororte sowie zum ersten Mal auch des gesamten Stadtteils Dschnah wurden zur sofortigen Flucht aufgerufen, wie es in einem Post eines israelischen Armeesprechers in arabischer Sprache hiess.

Beirut
Das israelische Militär plant offenbar weitere Angriffe auf die libanesische Hauptstadt Beirut. - keystone

In Dschnah sind viele Vertriebene aus den Vororten untergekommen. Bewohner der Vororte wurden bereits seit Beginn des Krieges Anfang März von Israel zur Evakuierung aufgerufen.

Am Rande von Dschnah liegt auch das grösste Stadion des Landes. Dort haben die Behörden mit der Hilfe von Hilfsorganisationen im Zuge des Krieges eine Notunterkunft für Geflüchtete eingerichtet.

Spritpreise reagieren nur träge auf Rückgang des Ölpreises

15.05: Nach der Waffenruhe im Nahen Osten ist der Ölpreis deutlich gesunken. Die Treibstoffpreise in der Schweiz reagieren nach dem Ende der verkehrsreichen Osterfeiertage jedoch nur verzögert auf die Entspannung am Ölmarkt.

Gemäss den Erhebungen des Touring Club Schweiz (TCS) haben am gestrigen Mittwoch die ersten Tankstellen den Dieselpreis gesenkt, weitere hätten am Donnerstag nachgezogen.

Der Durchschnittspreis für den Liter Diesel liege nun bei 2,16 Franken, also 8 Rappen tiefer als vor Ostern, wie der TCS auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP mitteilte.

Benzin, Preisentwicklung
Der Dieselpreis hat sich ein wenig erholt, beim Benzin zeigt sich noch keine Bewegung. - keystone

Beim Benzin zeigte sich hingegen noch keine Bewegung. Der Preis liegt weiterhin bei 1,89 Franken für Bleifrei 95 und 2 Franken für Bleifrei 98. «Diesel reagiert in beide Richtungen schneller», sagte ein TCS-Sprecher.

Zuvor war der Preis für einen Liter Diesel nach dem Kriegsausbruch im Iran um 29 Prozent in die Höhe geklettert. Benzin verteuerte sich mit einem Anstieg von gut 17 Prozent weniger stark.

Den stärkeren Preisanstieg beim Diesel erklärt der TCS mit einer höheren Nachfrage aus der Industrie.

Iran droht Israel mit harter Reaktion

14.51: Irans Parlamentspräsident hat nach den verheerenden israelischen Angriffen im Libanon mit einer entschiedenen Reaktion gedroht.

«Verstösse gegen die Waffenruhe haben konkrete Konsequenzen und ziehen STARKE Reaktionen nach sich. Löschen Sie das Feuer sofort», schrieb Mohammed-Bagher Ghalibaf auf X.

Ghalibaf verwies dabei auch auf Worte von Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif, der die Waffenruhe zwischen den USA, Israel und dem Iran in der Nacht zu Mittwoch ebenfalls verkündet hatte.

Bagher Ghalibaf
Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf, ehemaliger General der Revolutionsgarden. - keystone

In seiner Mitteilung war auch explizit die Rede vom Libanon. Pakistan hatte zwischen den Kriegsparteien vermittelt. Am Freitag oder Samstag sollen in Islamabad Friedensverhandlungen beginnen.

Ähnlich äusserte sich auch Irans Präsident Massud Peseschkian. Israels Angriffe seien «ein klarer Verstoss», schrieb der Präsident auf X. «Dies ist ein gefährliches Zeichen von Täuschung und mangelnder Einhaltung möglicher Vereinbarungen», fügte er hinzu.

«Unsere Hände bleiben am Abzug. Der Iran wird seine libanesischen Schwestern und Brüder niemals allein lassen.»

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hatte verkündet, die Angriffe im Libanon fortführen zu wollen. Bei den Bombardierungen in dem Mittelmeerland wurden seit Mittwoch mehr als 200 Menschen getötet. Die Schiitenorganisation Hisbollah im Libanon ist der wichtigste nichtstaatliche Verbündete der iranischen Führung.

Trump stellt Europa neues Ultimatum

12.55: US-Präsident Donald Trump hat laut einem Bericht des «Spiegel» die europäischen Partner dazu aufgefordert, sich militärisch in der Strasse von Hormus zu engagieren.

Strasse von Hormus
Donald Trump soll konkrete Zusagen für die Entsendung von Kriegsschiffen aus Europa erwarten. - keystone

Demnach habe Nato-Generalsekretär Mark Rutte die europäischen Hauptstädte darüber informiert, dass Trump innerhalb der nächsten Tage konkrete Zusagen für die Entsendung von Kriegsschiffen oder anderen militärischen Mitteln aus Europa erwarte.

Mehrere europäische Diplomaten bewerten diese Forderung dem Bericht zufolge als ein Ultimatum.

Zahl der Toten im Libanon steigt auf mehr als 200

12.49: Nach massiven israelischen Angriffen in der libanesischen Hauptstadt Beirut ist die Zahl der Todesopfer nach offiziellen Angaben auf 203 gestiegen. Mehr als 1.000 Menschen seien verletzt worden, sagte der libanesische Gesundheitsminister Rakan Nassereddine.

Mediziner: Mehr als 3000 Kriegstote im Iran

12.48: Im Iran sind bei den israelisch-amerikanischen Bombardierungen nach Worten eines Mediziners mehr als 3.000 Menschen getötet worden.

Todesopfer
Der Nahost-Konflikt fordert jeden Tag neue Todesopfer. - keystone

Etwa 40 Prozent der Leichen seien nicht identifizierbar gewesen, sagte der Leiter der iranischen Gesellschaft für Rechtsmedizin, Abbas Masdschedi Arani, laut einem Bericht der Zeitung «Shargh».

Die tatsächliche Zahl der Toten dürfte deutlich höher liegen.

Wichtiger Übergang zwischen Syrien und Libanon wieder offen

12.36: Syrien hat einen wichtigen Grenzübergang zum Nachbarland Libanon wieder geöffnet. Die Risiken hätten nachgelassen, der Übergang Dscheidat Jabus könne regulär passiert werden, teilte die syrische Behörde für Land- und Seehäfen mit.

Grenze
Syrien hat den Grenzübergang Dscheidat Jabus wieder geöffnet. - keystone

Die syrische Regierung hatte den Grenzübergang schliessen lassen, nachdem Israel gedroht hatte, diesen anzugreifen. Israel hatte argumentiert, Hisbollah-Kämpfer passierten die Route.

Neue Raketenangriffe aus dem Libanon auf Israels Norden

12.22: Israels Norden ist erneut vom Libanon aus mit Raketen angegriffen worden.

In der israelischen Grenzstadt Kiriat Schmona, die seit mehr als einem Monat unter Dauerbeschuss steht, heulten erneut die Warnsirenen.

Angriffe
Israel hat am Mittwoch erneut schwere Angriffe auf den Libanon gestartet. (Bild vom 9. April 2026) - keystone

Die meisten Geschosse seien abgefangen worden, andere in offenem Gebiet niedergegangen, bestätigte die israelische Armee auf Anfrage.

Bei verheerenden israelischen Angriffen im Libanon, darunter in der Hauptstadt Beirut, waren am Mittwoch mehr als 180 Menschen getötet und 900 weitere verletzt worden.

Atomchef: Iran besteht weiter auf Urananreicherung

12.13: Der Iran besteht nach Angaben seines Atomchefs in möglichen Friedensgesprächen mit den USA weiter auf das Recht der Urananreicherung.

Eslami
Mohammed Eslami ist Leiter der iranischen Atomenergiebehörde (AEOI). - keystone

Am Rande einer Gedenkfeier für den getöteten Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei wies Atomchef Mohammed Eslami die Forderung zurück, wie die iranische Nachrichtenagentur Isna berichtete.

«Das sind ihre Wünsche, und diese Wünsche werden zu Grabe getragen», sagte er mit Blick auf die USA.

Israel meldet Tod von Neffe des Hisbollah-Chefs

09.54: Bei einem israelischen Luftangriff in der libanesischen Hauptstadt Beirut ist auch der Neffe des Hisbollah-Chefs Naim Kassim getötet worden.

Dies teilte die israelische Armee mit, nachdem auch libanesische Sicherheitskreise am Mittwochabend einen Angriff auf eine Wohnung in einem zehnstöckigen Gebäude bestätigt hatten, in der sich der Verwandte offenbar aufgehalten hatte.

Die israelische Armee benannte den Neffen als Ali Jussuf Harschi und erklärte, dieser habe auch als persönlicher Sekretär Kassims gedient. Dafür gab es von libanesischer Seite aber keine Bestätigung.

Als Sekretär habe er «eine zentrale Rolle bei der Verwaltung und Sicherung seines Büros» gespielt, hiess es in der Mitteilung der Armee.

Bei einem anderen israelischen Luftangriff im Süden des Libanons war nach Hisbollah-Angaben auch ein Leibwächter Kassims getötet worden.

Iran warnt vor Minen in Strasse von Hormus

08.12: Die Marine der iranischen Revolutionsgarden hat vor Seeminen in der Strasse von Hormus gewarnt.

Die Streitkräfte publizierten am späten Mittwochabend (Ortszeit) eine Karte, auf der eine Gefahrenzone in den gewöhnlichen Schifffahrtswegen der Meerenge verzeichnet ist.

In Anbetracht der Kriegssituation im Persischen Golf werde allen Schiffen dazu geraten, eine Alternativroute weiter nördlich zu nutzen. Damit soll der «mögliche Zusammenstoss mit Seeminen» vermieden werden.

Israels Angriffe im Libanon stellen Waffenruhe auf die Probe

07.08: Nach Israels verheerenden Luftangriffen im Libanon droht der Iran, die gerade erst mit den USA vereinbarte Waffenruhe platzen zu lassen.

Die USA müssten sich entscheiden – «entweder Waffenruhe oder Fortsetzung des Krieges via Israel. Sie können nicht beides haben», schrieb Aussenminister Abbas Araghtschi auf der Plattform X.

US-Präsident Donald Trump drohte dem Iran ebenfalls mit einer neuen militärischen Eskalation, falls es nicht zu einem umfassenden Abkommen kommen sollte.

Donald Trump
Es werde alles bereitgehalten, was für die «tödliche Verfolgung und Vernichtung» eines bereits geschwächten Gegners notwendig sei, schrieb Trump auf Truth Social. - Keystone

Auf seiner Plattform Truth Social erklärte Trump in der Nacht zum Donnerstag (US-Ortszeit), die Schiffe, Flugzeuge und Soldaten des US-Militärs würden, gegebenenfalls auch mit zusätzlicher Ausrüstung, rund um den Iran stationiert bleiben, bis das «erzielte WIRKLICHE ABKOMMEN vollständig eingehalten wird».

Es werde alles bereitgehalten, was für die «tödliche Verfolgung und Vernichtung» eines bereits geschwächten Gegners notwendig sei, schrieb der Republikaner weiter.

In Reaktion auf Israels Angriffe im Libanon beschoss die mit Teheran verbündete Hisbollah-Miliz derweil nach eigenen Angaben in der Nacht einen Kibbuz im Norden Israels.

Die Angriffe würden fortgesetzt, bis die «israelisch-amerikanische Aggression» aufhöre, kündigte die Miliz in einer Erklärung an.

Griechenlands Premier: Hormus-Gebühr «völlig inakzeptabel»

02.58: Der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis fordert nach Ende des Iran-Krieges einen gebührenfreien und sicheren Schiffsverkehr durch die Strasse von Hormus. «Ich glaube nicht, dass die internationale Gemeinschaft bereit wäre zu akzeptieren, dass der Iran für jedes Schiff, das die Strasse von Hormus durchquert, eine Mautstelle einrichtet», sagte er dem US-Fernsehsender CNN. «Das erscheint mir völlig inakzeptabel.»

strasse von hormus
Die Strasse von Hormus wurde vom Iran gesperrt. - keystone

Mitsotakis sagte CNN, dass ein separates internationales Abkommen bezüglich der Meerenge möglicherweise notwendig sei. Dieses dürfe aber keine Gebühr für Schiffspassagen beinhalten. «Damit würden wir einen äusserst gefährlichen Präzedenzfall für die Freiheit der Schifffahrt schaffen», warnte Mitsotakis.

Trump ermahnt Nato: «Erinnert euch an Grönland»

02.44: Donald Trump hat den Nato-Partnern erneut mangelnde Unterstützung für den Krieg gegen den Iran vorgeworfen und dabei auch wieder den Streit um Grönland thematisiert. «Die Nato war nicht da, als wir sie brauchten, und sie wird auch nicht da sein, wenn wir sie wieder brauchen.» Dies schrieb er in Grossbuchstaben auf seiner Plattform Truth Social nach einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte.

donald trump
Donald Trump äussert sich nach dem Treffen mit Mark Rutte in Grossbuchstaben. - truth social

Die Verbündeten sollten sich an Grönland erinnern, das er als «grosses, schlecht verwaltetes Stück Eis» bezeichnete. Die Arktisinsel, die sich Trump noch Anfang des Jahres für die USA einverleiben wollte, gehört zum Gebiet des Nato-Partners Dänemark.

Rutte: Trump ist «eindeutig enttäuscht» über Nato

02.00: Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat die Kritik von Bündnispartnern am Krieg von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran gegenüber CNN heruntergespielt. Er verneinte die Frage, ob es unter den Verbündeten die vorherrschende Meinung gebe, dass der Krieg völkerrechtlich illegal sei. «Die Nato hat stets den Standpunkt vertreten, dass die Schwächung der atomaren Fähigkeiten und ballistischen Raketen von entscheidender Bedeutung ist», sagte Rutte mit Blick auf den Iran.

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Mark Rutte traf in Washington Marco Rubio und Donald Trump. - keystone

Rutte hatte sich kurz zuvor mit Trump im Weissen Haus getroffen. Er bezeichnete das Treffen als «sehr offene Diskussion zwischen zwei Freunden». Trump habe sich «eindeutig enttäuscht» über das transatlantische Bündnis und mehrere Partnerstaaten gezeigt. Ob und in welchem Umfang ein möglicher Austritt der Vereinigten Staaten aus dem Verteidigungsbündnis thematisiert wurde, sagte Rutte nicht.

Macron drängt USA und Iran zur Einhaltung der Waffenruhe

01.45: Emmanuel Macron hat in Telefonaten mit US-Präsident Donald Trump und dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian auf ein Einhalten der vereinbarten Waffenruhe gepocht.

«Sie muss den Weg für umfassende Verhandlungen ebnen, die die Sicherheit aller im Nahen Osten gewährleisten», schrieb Macron auf der Plattform X. Ein Abkommen müsse Antworten auf die Bedenken geben, die Irans Nuklear- und Raketenprogramm, seine Politik in der Region und seine Behinderung der Schifffahrt in der Strasse von Hormus hervorriefen.

Schah-Sohn Pahlavi fordert politischen Umbruch in Teheran

00.44: Schah-Sohn Reza Pahlavi pocht trotz der mit den Machthabern in Teheran vereinbarten Waffenruhe auf einen politischen Umbruch im Iran. «Wir hoffen (...), dass die freie Welt versteht, dass die einzige Lösung – nicht nur für uns, sondern auch für alle unsere Nachbarn in der Region und für die ganze Welt – darin besteht, dass dieses Regime nicht mehr an der Macht ist», sagte Pahlavi im Interview mit dem französischen Sender LCI.

Anders als US-Präsident Donald Trump es darstelle, gebe es im Iran bislang keinen politischen Umbruch, sagte er. Es seien dieselben Menschen, «vielleicht etwas geschwächt», die weiterhin an der Macht seien. «Für uns ist das kein Regimewechsel», sagte er. «Es muss einen klaren Schnitt geben.»

Kommentare

User #4553 (nicht angemeldet)

Mark Rutte der beste Generalsektretär den die NATO je hatte. Setzt dich bedingungslos für den Frieden ein. Zensi, zufrieden?

User #1088 (nicht angemeldet)

Hat er eine Gehirnwäsche bekommen?

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