NATO

    Rubio: Iran-Streit wird Thema bei Nato-Gipfel

    Keystone-SDA
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    Schweden,

    Der transatlantische Streit über den Iran-Krieg wird nach Angaben von US-Aussenminister Marco Rubio Thema beim Nato-Gipfel im Juli.

    Marco Rubio (M), Außenminister der Vereinigten Staaten von Amerika, nimmt an der Arbeitssitzung des Nato-Außenministertreffens teil. Foto: Christoph Soeder/dpa
    Marco Rubio (M), Außenminister der Vereinigten Staaten von Amerika, nimmt an der Arbeitssitzung des Nato-Außenministertreffens teil. Foto: Christoph Soeder/dpa - Keystone/dpa/Christoph Soeder

    Die Enttäuschung von US-Präsident Donald Trump über einige der Nato-Verbündeten und deren Reaktion auf die Operationen im Nahen Osten sei gut dokumentiert, sagte er bei einem Aussenministertreffen im schwedischen Helsingborg.

    Dies sei etwas, das auf Ebene der Staats- und Regierungschefs besprochen werden müsse.

    Als einen Grund für die Verärgerung von Trump hatte Rubio beim Abflug zu dem Treffen die Weigerung von Ländern wie Spanien genannt, die Nutzung von Stützpunkten für den Krieg gegen den Iran zuzulassen.

    Er führte dazu aus, dass die Mitgliedschaft der USA in einem Bündnis einen Wert für die USA haben müsse und ein zentraler Wert bei der Nato die Stützpunkte in Europa seien. Diese ermöglichten es den USA, in einem Krisenfall im Nahen Osten oder anderswo militärische Macht auszuüben.

    Wie zuvor Nato-Generalsekretär Mark Rutte machte Rubio deutlich, dass Trumps Entscheidung für eine Entsendung von zusätzlichen 5.000 US-Soldaten nach Polen nicht als Kurswechsel bei Plänen zur Reduzierung des Engagements für die konventionelle Verteidigung Europas zu verstehen ist.

    Die Vereinigten Staaten hätten globale Verpflichtungen, denen sie mit Blick auf ihre Truppenstationierung nachkommen müssten, erklärte er. Das zwinge die USA ständig dazu, neu zu prüfen, wo man Truppen stationiere. Er sagte allerdings, dass dies keine Strafmassnahme sei.

    Zuletzt hatten die USA nach kritischen Äusserungen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CSU) den Abzug von rund 5.000 Soldaten aus Europa angekündigt und entschieden, Pläne zur Stationierung von Mittelstreckenwaffen in Deutschland vorerst nicht umzusetzen.

    Kommentare

    User #1359 (nicht angemeldet)

    Evtl. sollte zuerst die USA, das Kriegsbeil begraben und die angerichteten Schäden bezahlen! Es war ein einseitiger Angriff bei 2 Agressoren! Sie haben kein Recht der Nation Iran vorzuschreiben, was sie mit Ihrem Atom tun. Denn dies würden sie selber nicht zulassen! Es ist ja nicht nur Zerstörung an den Menschen im Iran getätigt worden, auch die Kulturgüter ob bekannt oder nicht waren involviert, sowie die Natur dort!

    User #9916 (nicht angemeldet)

    Schon wieder ein Treffen der Machtlosen. 😂😂😂

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