Iran fordert vollständige Kontrolle der Strasse von Hormus

Esada Kunic
Esada Kunic

Iran,

Der Iran beharrt auf Kontrolle über die Schifffahrt in der Strasse von Hormus. Ein Militärsprecher sagt: «Es wird geschehen, was wir wollen.»

hormus iran krieg
Die USA nutzen die militärisch kontrollierte Blockade der Strasse von Hormus als Druckmittel im Iran-Krieg. - keystone

Der Iran beharrt auf einer vollständigen Kontrolle über die Schifffahrt in der Strasse von Hormus, schreibt «swissinfo.ch».

Laut eines Sprechers des Zentralkommandos der Streitkräfte werde die Lage in der Meerenge nicht zum vorherigen Zustand zurückkehren. «Es wird geschehen, was wir wollen.»

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Das Regime in Teheran will faktisch Gebühren für die Passage erheben, berichtet die «Jüdische Allgemeine». Nach Experten-Einschätzung etabliert der Iran dort eine inoffizielle Kontroll- und Abgabestation für durchfahrende Schiffe.

Iran führt neues Kontrollsystem in Strasse von Hormus

Die iranischen Revolutionsgarden führten eine Art Mautstellen-System ein, bei dem Schiffe vollständige Unterlagen vorlegen müssten.

Sie benötigen Freigabecodes und akzeptieren eine begleitete Durchfahrt durch einen kontrollierten Korridor, berichtet der «Tagesspiegel».

Nach Berichten besteht das System aus mehreren Stufen. Mindestens zwei Schiffe hätten dabei eine direkte Gebühr in chinesischem Yuan gezahlt, berichtet die «Verkehrsrundschau».

Blockade gefährdet den Welthandel

Durch die Strasse von Hormus verlaufen in Friedenszeiten rund 20 Prozent der weltweiten Öl- und Flüssigerdgastransporte.

iran hormus
Der Iran fordert absolute Kontrolle über die strategisch wichtige Strasse von Hormus. (Archivbild) - keystone

Hunderte Tanker, Containerschiffe und Frachter hängen in der Region fest, wie die «Swissinfo» berichtet.

Der emiratische Energiemanager Sultan al-Jaber warnte vor gravierenden Konsequenzen für die Weltwirtschaft. Die internationale Staatengemeinschaft dürfte diese unilaterale Kontrolle ablehnen.

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Kommentare

User #2992 (nicht angemeldet)

Die Arabischen Staaten werden einen Quer Kanal bauen, dann geht schneller bis nach Suez Anschlusskanal. Der Iran darf sogar mithelfen , einfach Militär Plunder bzw Supponiertes auf die gewünsche Line stellen, dies beschleunigt den Aushub massiv.

User #3030 (nicht angemeldet)

Die Friedenspräsidenten-jünger in der SVP werden jetzt sicher auch bald erklären, warum wütende Republikaner aus seiner Geheimsitzung stürmten, ihn kritisieren, dauernd die Pläne zu ändern und eine fette Bodeninvasion zu machen. Wo ist die "Chance für die Schweiz", bitte?

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