Trump verlängert im Iran-Krieg sein Ultimatum erneut
Neuer Verhandlungsspielraum im Iran-Krieg: Trump verschiebt die Frist für den Iran erneut, bis zum 6. April, und beschreibt die Gespräche als «sehr gut».

Laut dem «Handelsblatt» hat US-Präsident Donald Trump sein Ultimatum zum Einlenken der iranischen Führung im Krieg noch einmal verschoben. Die Frist zur Freigabe der Strasse von Hormus wird bis zum 6. April verlängert.
Während dieser Zeit wird es keine Angriffe auf iranische Kraftwerke geben.
Trump begründete den Schritt damit, dass die iranische Seite mehreren Öltankern die Durchfahrt gewährt habe.
Trump berichtet über «sehr gute» Gespräche
Wie der «Tagesspiegel» berichtet, kündigte Trump die Verschiebung auf Truth Social an. Er verwies auf «sehr gute» Gespräche.
Der Iran habe laut Trump zunächst um eine Fristverlängerung von sieben Tagen gebeten. «Und ich sagte: Ich gebe euch zehn.»
Sondergesandte Steve Witkoff teilte mit, dass ein 15-Punkte-Plan für ein Friedensabkommen übermittelt wurde, schreibt die «OOZ». Der Iran lehnt den Plan laut staatlichen Medien jedoch ab.
Strasse von Hormus bleibt im Fokus
Die Strasse von Hormus ist für den Welthandel enorm wichtig. Laut dem «Handelsblatt» werden rund ein Fünftel des weltweiten Ölbedarfs durch diese Meerenge transportiert.
Der Iran hatte Schiffe per Funk aufgefordert, die Strasse nicht zu passieren.

Teheran drohte mit der vollständigen Schliessung der Meerenge, sollte es zu Angriffen auf iranische Kraftwerke kommen. Auch Angriffe auf Energieanlagen in Golfstaaten wurden in Aussicht gestellt.
Iran-Krieg: Militärische Massnahmen
Medienberichten zufolge erwägt die US-Regierung die Verlegung von bis zu 10'000 zusätzlichen Soldaten in die Konfliktregion.
Das «Handelsblatt» schreibt, dass dies Trump mehr Handlungsspielraum in den Verhandlungen mit Teheran geben soll.
Diese Truppenverlegung könnte auch als Druckausübung interpretiert werden. Allerdings hat Trump noch keine endgültige Entscheidung zur weiteren Eskalation getroffen.
















