Krieg

    Trump verlängert im Iran-Krieg sein Ultimatum erneut

    Esada Kunic
    Esada Kunic

    USA,

    Neuer Verhandlungsspielraum im Iran-Krieg: Trump verschiebt die Frist für den Iran erneut, bis zum 6. April, und beschreibt die Gespräche als «sehr gut».

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    Trump hält den Krieg für richtig – trotz wirtschaftlichem Druck und bevorstehenden US-Zwischenwahlen im November. - keystone

    Laut dem «Handelsblatt» hat US-Präsident Donald Trump sein Ultimatum zum Einlenken der iranischen Führung im Krieg noch einmal verschoben. Die Frist zur Freigabe der Strasse von Hormus wird bis zum 6. April verlängert.

    Während dieser Zeit wird es keine Angriffe auf iranische Kraftwerke geben.

    Droht im Iran-Krieg eine noch grössere Eskalation?

    Trump begründete den Schritt damit, dass die iranische Seite mehreren Öltankern die Durchfahrt gewährt habe.

    Trump berichtet über «sehr gute» Gespräche

    Wie der «Tagesspiegel» berichtet, kündigte Trump die Verschiebung auf Truth Social an. Er verwies auf «sehr gute» Gespräche.

    Der Iran habe laut Trump zunächst um eine Fristverlängerung von sieben Tagen gebeten. «Und ich sagte: Ich gebe euch zehn.»

    Sondergesandte Steve Witkoff teilte mit, dass ein 15-Punkte-Plan für ein Friedensabkommen übermittelt wurde, schreibt die «OOZ». Der Iran lehnt den Plan laut staatlichen Medien jedoch ab.

    Strasse von Hormus bleibt im Fokus

    Die Strasse von Hormus ist für den Welthandel enorm wichtig. Laut dem «Handelsblatt» werden rund ein Fünftel des weltweiten Ölbedarfs durch diese Meerenge transportiert.

    Der Iran hatte Schiffe per Funk aufgefordert, die Strasse nicht zu passieren.

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    Der Iran-Krieg könnte den Welthandel lahmlegen: Teheran droht, eine zweite Meerenge zu sperren. - keystone

    Teheran drohte mit der vollständigen Schliessung der Meerenge, sollte es zu Angriffen auf iranische Kraftwerke kommen. Auch Angriffe auf Energieanlagen in Golfstaaten wurden in Aussicht gestellt.

    Iran-Krieg: Militärische Massnahmen

    Medienberichten zufolge erwägt die US-Regierung die Verlegung von bis zu 10'000 zusätzlichen Soldaten in die Konfliktregion.

    Das «Handelsblatt» schreibt, dass dies Trump mehr Handlungsspielraum in den Verhandlungen mit Teheran geben soll.

    Diese Truppenverlegung könnte auch als Druckausübung interpretiert werden. Allerdings hat Trump noch keine endgültige Entscheidung zur weiteren Eskalation getroffen.

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    Kommentare

    User #5559 (nicht angemeldet)

    Laut Iran haben die USA nun zugestimmt: 1. Eine Nichtangriffsverpflichtung 2. Die Kontrolle des Irans über die Strasse von Hormuz 3. Die Akzeptanz der iranischen Nukleranreicherung 4. Die Aufhebung der Primärsanktionen 5. Die Aufhebung der Sekundärsanktionen 6. Die Beendigung der Resolutionen des UN-Sicherheitsrates 7. Die Beendigung der Resolutionen des IAEO-Gouverneurates 8. Die Zahlung von Entschädigung an den Iran 9. Der Abzug der US-Kampftruppen aus der Region 10. Die Beendigung des Krieges an allen Fronten, einschliesslich gegen Wiederstandskräfte

    User #6174 (nicht angemeldet)

    Die republikanische Abgeordnete Nancy Mace fordert: „Präsident Trump soll Lindsey Graham aus dem Lagezentrum entfernen.“ Die republikanische Abgeordnete Nancy Mace kritisiert ihren Parteikollegen, Senator Lindsey Graham, für dessen Forderung nach einem aggressiven Vorgehen gegen den Iran. Sie warnt, dies könne die USA in einen größeren Konflikt hineinziehen. Sie fordert Donald Trump auf, Senator Graham aus dem Lagezentrum zu entfernen.

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