Ex-Präsident des Ruanda-Tribunals leitet UN-Untersuchung in Ukraine

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    Genève,

    Die Untersuchungen zu russischen Menschenrechtsverletzungen in der Ukraine werden von einem ehemaligen Präsidenten des Völkermord-Tribunals für Ruanda geleitet.

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    Der Eingang zum Gericht in Genf. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Untersuchungen zu Menschenrechtsverletzungen in der Ukraine sind im Gange.
    • Der ehemalige Präsident des Völkermord-Tribunals Ruandas wird die Untersuchungen leiten.

    Ein ehemaliger Präsident des Völkermord-Tribunals für Ruanda wird die UN-Untersuchungskommission zu russischen Menschenrechtsverletzungen in der Ukraine leiten. Der norwegische Richter Erik Møse wurde am Mittwoch vom UN-Menschenrechtsrat in Genf ernannt. Die Kommission soll Beweise für mögliche Rechtsverstösse und Kriegsverbrechen sammeln.

    Der 71-Jährige war von 2003 bis 2007 Präsident des Internationalen Strafgerichtshofs für Ruanda. Er diente ausserdem als Richter am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und am Obersten Gerichtshof Norwegens.

    Die weiteren zwei Mitglieder der Ukraine-Kommission sind Jasminka Džumhur, sie ist Ombudsfrau für Menschenrechte in Bosnien-Herzegowina. Ebenso der kolumbianische Jurist und ehemalige UN-Menschenrechtsberichterstatter Pablo de Greiff.

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