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    EU und Armenien wollen Beziehungen vertiefen

    Keystone-SDA
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    Armenien,

    Die Europäische Union und die Ex-Sowjetrepublik Armenien wollen künftig enger zusammenarbeiten.

    EU Armenien
    Der armenische Ministerpräsident Nikol Paschinjan (links) und die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, nehmen am Dienstag, dem 5. Mai 2026, im Präsidentenpalast in Eriwan, Armenien, an einer Pressekonferenz im Rahmen des EU-Armenien-Gipfels teil. - keystone

    Im Fokus sollen dabei vor allem Sicherheit und Verteidigung sowie Projekte in den Bereichen Energie, Verkehr und Digitales stehen, wie es nach einem Gipfeltreffen von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, EU-Ratspräsident António Costa und Premierminister Nikol Paschinjan in der armenischen Hauptstadt Eriwan hiess.

    Die Südkaukasusrepublik Armenien grenzt an die Türkei, Georgien, den Iran sowie Aserbaidschan und strebt seit einiger Zeit in Richtung EU. Früher war sie enger Bündnispartner Moskaus. Die EU ist ein wichtiger Partner Armeniens, etwa für Handel und Investitionen, schon seit 2021 ist ein Partnerschaftsabkommen in Kraft.

    Die EU hat ein geostrategisches Interesse, Länder wie Armenien an sich zu binden. Zwar schwindet Russlands Einfluss im Südkaukasus, aber auch die USA unter Präsident Donald Trump treiben Initiativen voran.

    Der erste EU-Armenien-Gipfel habe die Partnerschaft auf eine neue Ebene gehoben sowie eine klare Richtung und Agenda für die kommenden Jahre festgelegt, sagte von der Leyen nach dem Treffen in Eriwan. «Im Mittelpunkt steht unser gemeinsames Engagement für Frieden und Stabilität in der Region.» Ausserdem sei die wirtschaftliche Entwicklung des Landes ein Schwerpunkt der Zusammenarbeit.

    Ausserdem vereinbarten die EU-Grenzschutzagentur Frontex und das armenische Innenministerium eine engere Kooperation im Grenz- und Migrationsmanagement.

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    Kommentare

    User #5329 (nicht angemeldet)

    "Geopolitische Gründe" der EU heißt nichts anderes, als das Brüssel auch künftig mit jedem Pleite-Staat "zusammen arbeiten" , gerne auch aufnehmen und durchfüttern wird; Hauptsache, er wendet sich nicht Russland zu ........

    User #2477 (nicht angemeldet)

    Mit der Ukraine hat Ursula schon vertieft … Resultat sieht man… jetzt Armenien…..

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