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    EU setzt nach Wahl in Israel auf enge Zusammenarbeit

    Keystone-SDA
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    Belgien,

    Die EU hofft nach der Parlamentswahl in Israel auf eine enge Kooperation mit der künftigen Regierung.

    Wahl Israel
    Wähler kommen am 27. Oktober 2026 bei den Parlamentswahlen in Tel Aviv, Israel, an einem Wahllokal an, neben dem Likud-Wahlplakate mit Netanjahu und Trump sowie ein Banner der Demokraten mit Golan zu sehen sind. - keystone

    Für die EU gehe es darum, die Zusammenarbeit voranzubringen und alle Fragen von gemeinsamem Interesse und alle bestehenden Meinungsverschiedenheiten anzusprechen, sagte ein Sprecher der EU-Aussenbeauftragten Kaja Kallas in Brüssel.

    Zudem wolle man gemeinsam die regionale Stabilität und Sicherheit sowie einen gerechten und dauerhaften Frieden fördern. «Was unseren Ansatz betrifft, so werden wir auch künftig auf einen offenen und ehrlichen Dialog setzen», erklärte der Sprecher.

    Zum Ablauf der Wahl sagte er, die EU gratuliere der israelischen Bevölkerung zu den Wahlen, die von einer hohen Wahlbeteiligung geprägt gewesen seien und die lebendige Demokratie Israels widerspiegelten. Nun beginne eine Phase politischer Verhandlungen über die Bildung der nächsten Regierung.

    Grundlage für die Zusammenarbeit mit der künftigen Regierung seien die langjährigen Beziehungen und das gemeinsame Bekenntnis zu demokratischen Grundsätzen und gemeinsamen Werten sowie das Ziel, die Kontakte zwischen den Menschen weiter auszubauen.

    Wie es in Israel nach der Parlamentswahl politisch weitergeht, war bis zuletzt noch unklar. Die Likud-Partei von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu lag nach der Auszählung eines Grossteils der Stimmen zwar zuletzt vorn, eine klare Mehrheit für sein rechtsreligiöses Lager zeichnete sich aber nicht ab.

    Die EU war im Umgang mit der Regierung von Netanjahu zuletzt tief gespalten. Etliche Mitgliedstaaten drängten auf ein schärferes Vorgehen gegen die Siedlungspolitik und den militärischen Kurs im Gazastreifen. Mehrere Staaten lehnten Sanktionsoptionen wie EU-weite Einfuhrbeschränkungen oder -verbote für Waren aus israelischen Siedlungen im Westjordanland bislang jedoch ab.

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