Erneut US-Angriffe auf den Iran

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Die USA haben erneut Drohnenlager und Luftabwehrstellungen im Iran angegriffen. Hintergrund ist eine Attacke in der Strasse von Hormus.

HANDOUT - Dieses vom US Central Command zur Verfügung gestellte Bild zeigt eine F/A-18E Super Hornet, die von der USS Abraham Lincoln (CVN 72) zur Unterstützung der Operation Epic Fur...
HANDOUT - Dieses vom US Central Command zur Verfügung gestellte Bild zeigt eine F/A-18E Super Hornet, die von der USS Abraham Lincoln (CVN 72) zur Unterstützung der Operation Epic Fur... - Keystone/US Central Command/Uncredited

Das Wichtigste in Kürze

  • Die USA haben laut Militärangaben erneut Ziele im Iran angegriffen.
  • Ins Visier genommen wurden Drohnenlager und Überwachungsinfrastruktur.

US-Streitkräfte haben nach eigenen Angaben erneut einen Vergeltungsschlag gegen den Iran verübt. Mehrere Ziele – darunter Luftabwehrstellungen, Drohnenlager und Überwachungsinfrastruktur – seien angegriffen worden, teilte das zuständige Regionalkommando Centcom mit. Grund sei ein Angriff des Irans auf einen Frachter gewesen.

Es ist der zweite US-Angriff auf den Iran seit der Unterzeichnung des Rahmenabkommens zwischen den beiden Ländern Mitte Juni. Erst in der Nacht zum Samstag hatten die USA gemeldet, iranische Raketen- und Drohnenlagerstätten sowie küstennahe Radaranlagen aus der Luft angegriffen zu haben – als Reaktion auf die Attacke auf ein Frachtschiff am Donnerstag.

hormus
Die Strasse vpn Hormus sorgt weiterhin für Spannungen. - keystone

Am Samstag hatte die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt UKMTO mitgeteilt, dass ein Frachtschiff von einem unbekannten Geschoss getroffen worden sei. Die genauen Hintergründe dieses Vorfalls blieben aber zunächst unklar.

Laut der «New York Times», die sich auf einen US-Beamten berief, handelte es sich bei dem Schiff um die unter panamaischer Flagge fahrende «Kiku». Der Tanker sei am Donnerstag in Katar ausgelaufen und auf dem Weg in die Vereinigten Arabischen Emirate gewesen.

Der iranische Staatssender Irib meldete in der Nacht, in einem Dorf bei der Stadt Sirik seien Explosionsgeräusche zu hören gewesen. Wenig später hiess es, Geschosse seien in einen Kommunikationsturm eingeschlagen.

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