Bürgermeister: Fast zwei Dutzend Drohnen vor Moskau abgeschossen

    Keystone-SDA
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    Russland,

    Die russische Flugabwehr hat im Tagesverlauf mindestens 21 ukrainische Drohnen im Anflug auf Moskau abgeschossen. Das teilte Bürgermeister Sergej Sobjanin nach Angaben der Staatsagentur Tass mit. «Experten untersuchen gerade die Trümmer», wurde er zitiert. Das Ziel der Drohnen wurde nicht genannt.

    ARCHIV - Neuartige Langstrecken-Raketen-Drohnen vom Typ Peklo (Hölle). Foto: ---/ukrin/dpa/Archivbild
    ARCHIV - Neuartige Langstrecken-Raketen-Drohnen vom Typ Peklo (Hölle). Foto: ---/ukrin/dpa/Archivbild - Keystone/ukrin/---

    Kurz zuvor hatte der ukrainische Geheimdienst von einem Angriff auf eine für die Treibstoffversorgung von Moskau wichtige Ölpumpstation mit Drohnen berichtet. Getroffen worden sei ein technisches Gebäude der Station in Wtorowo nahe der Gebietshauptstadt Wladimir östlich von Moskau, teilte der ukrainische Geheimdienst SBU mit. Es sei die zweite erfolgreiche Attacke innerhalb eines Monats auf die Anlage, heisst es. Russische Behörden haben den Angriff bislang nicht bestätigt.

    Insgesamt seien über Russland im Tagesverlauf in verschiedenen Landesteilen 124 ukrainische Drohnen abgeschossen worden, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Das Ministerium machte keine Angaben zu möglichen Schäden durch die Drohnenangriffe.

    Die Ukraine wehrt sich seit über vier Jahren gegen den von Kremlchef Wladimir Putin befohlenen russischen Angriffskrieg. In den vergangenen Monaten hat Kiew vermehrt strategisch wichtige Objekte im russischen Hinterland mit Drohnen oder Raketen attackiert. Dazu zählen auch Anlagen der Ölindustrie. Zuletzt wurde auch eine Raffinerie in der russischen Hauptstadt getroffen und in Brand gesetzt. Als Folge der Attacken klagen viele russische Regionen über Mangel an Treibstoffen.

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    Kommentare

    User #2178 (nicht angemeldet)

    Das ist alles so elektronisch. Davon hab ich Null Ahnung. Geht mich auch Nichts an.

    User #4933 (nicht angemeldet)

    Die Suche nach Treibstoff ist in Russland zur 3-tägigen Spezialoperation geworden.

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