Donald Trump macht in TV-Interview Druck auf die Schweiz
US-Präsident Donald Trump hat erneut öffentlich die Schweiz kritisiert. Sie gehöre wirtschaftlich nur zur Elite, weil sie an den USA Milliarden verdiente.

Das Wichtigste in Kürze
- Donald Trump kritisiert die Schweiz einmal mehr.
- «Sie sind brillant, weil sie uns fast nichts bezahlen», so der US-Präsident.
- Konkrete Schritte nannte Trump in dem TV-Interview keine.
Die Schweiz erkläre, «klein und brillant zu sein», sagte Trump am Dienstag Ortszeit in einem Telefoninterview mit dem TV-Sender CNBC.
«Sie sind brillant, weil sie uns fast nichts bezahlen. Jetzt zahlen sie ein bisschen etwas. Sie sollten mehr bezahlen.» Man werde die Zahlungen etwas erhöhen.
Konkrete Schritte nannte Donald Trump keine. Die Schweiz und die USA verhandeln derzeit über ein Handelsabkommen.
Bereits im Februar hatte Trump erklärt: Der Wohlstand von Ländern wie der Schweiz basiere darauf, dass es die USA zuliessen, dass man sie ausnehme.
Die USA hatten am 1. August 2025 pauschale Zusatzzölle von 39 Prozent auf Einfuhren aus der Schweiz verhängt. Donald Trump begründete den Schritt mit der Handelsbilanz zwischen den beiden Ländern.

Im Dezember gelang der Schweiz allerdings eine Einigung mit den USA. In der Folge senkte die US-Regierung ihre Zölle für Waren aus der Schweiz auf noch 15 Prozent.
Rückzahlungen haben am Montag begonnen
Da der Oberste Gerichtshof der USA, Trumps usrprüngliche Strafzölle für ungeülitg erklärt hatte, muss die US-Regierung das Geld zurückzahlen. Damit hat sie am Montag begonnen.
Für betroffene Schweizer Firmen ist aber unklar, wann sie das Geld zurückerhalten. Klar ist: Zu den Schweizer Unternehmen, die Geld zurückfordern gehören, unter anderem Swatch, Stöckli, Logitech und Victorinox.
Victorinox alleine spricht etwa von einer potenziellen Rückforderung über 3,8 Millionen Dollar. Das entspricht knapp 3 Milliarden Franken.
















