Donald Trump: Demokraten gewinnen Abstimmung für Zwischenwahlen
Bittere Pille für Donald Trump: Die Demokraten haben im US-Bundesstaat Virginia einen bedeutenden Sieg mit Blick auf die Zwischenwahlen im November errungen.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Demokraten haben im US-Bundesstaat Virginia einen wichtigen Sieg errungen.
- Dieser Sieg könnte eine Mehrheit im Repräsentantenhaus ermöglichen.
- Ex-Präsident Barack Obama freut sich: «Herzlichen Glückwunsch, Virginia!»
Im US-Bundesstaat Virginia haben die Demokraten einen bedeutenden Sieg eingefahren, wie US-Medien berichten. Die Wählerinnen und Wähler stimmten für eine von den Demokraten vorgeschlagene Neugestaltung der Wahlkreise.
Dieser Sieg könnte ihre Aussichten auf eine Mehrheit im Repräsentantenhaus bei den bevorstehenden Kongresswahlen erheblich verbessern. Diese finden im November statt.
Diese Wahlkreise werden üblicherweise alle zehn Jahre neu eingeteilt. Dies wäre dann 2030 wieder der Fall.
Donald Trump will republikanische Mehrheit sichern
Im vergangenen Jahr hatte Donald Trump jedoch republikanisch geführte Bundesstaaten dazu gedrängt, vorzeitig neue Wahlkreise zu schaffen. Dies, um die knappe republikanische Mehrheit im Repräsentantenhaus zu sichern. Demokraten versuchen deswegen, mit dem gleichen Mittel zurückzuschlagen.
Über seinen Onlinedienst «Truth Social» rief Donald Trump die Bürger dazu auf, «Nein» zu stimmen und das Land zu «retten». Trotz des Aufrufes des US-Präsidenten wurden mehr Ja-Stimmen gezählt.
Der ehemalige US-Präsident Barack Obama setzte sich bereits im Vorfeld der Abstimmung für ein «Ja» ein. Auf dem Onlinedienst X schrieb er gestern: «Make sure to vote YES» – also «stellen Sie sicher, dass Sie mit Ja abstimmen».
Barack Obama: «Herzlichen Glückwunsch, Virginia!»
Nach der Bekanntgabe des Ergebnisses freute dich der US-Demokrat sichtlich.
Auf X schrieb Obama: «Herzlichen Glückwunsch, Virginia! Die Republikaner versuchen, die Zwischenwahlen zu ihren Gunsten zu beeinflussen, aber das ist ihnen noch nicht gelungen. Danke, dass du uns gezeigt hast, wie es aussieht, wenn man für unsere Demokratie eintritt und sich wehrt.»
Auch die demokratische Gouverneurin von Virginia, Abigail Spanberger, äusserte sich positiv zum Ergebnis des Referendums. Sie sagte: «Die Wähler in Virginia haben gesprochen und heute Abend eine befristete Massnahme gebilligt, um einem Präsidenten entgegenzutreten, der behauptet, er habe ein Recht auf mehr republikanische Sitze im Kongress.»























