Die Christlich Demokratische Union Deutschlands sieht in Laschet ihren Kanzlerkandidaten. Die Landesvertreter wählten den 60-jährigen am Samstag in Düsseldorf.
Christlich Demokratische Union Deutschlands
Armin Laschet, Kanzlerkandidat für die Christlich Demokratische Union Deutschlands. - POOL/AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Landesvertreter der CDU stimmten für Laschet als Kanzlerkandidat.
  • Laschet ist überzeugt, dass die CDU die Wahl gewinnt.
  • Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wurde auf den vierten Platz gewählt.

Am Samstag stimmten die Landesvertreter in Düsseldorf dafür, dass Laschet für die Christlich Demokratische Union Deutschlands Unionskanzlerkandidat wird. Konkurrenz für den ersten Platz gab es nicht, ebenso war es bei den folgenden Listenplätzen.

Laschet schwor die Delegierten in einer kämpferischen Rede auf den Wahlkampf ein. Die Christlich Demokratische Union Deutschlands werde die Bundestagswahl gewinnen, «weil wir die Kraft haben, uns zu einigen», sagte er. Es gehe nun darum, aus den 2020er Jahren ein Modernisierungsjahrzehnt zu machen. Laschet traut der Konkurrenz nicht zu, die angesprochene Modernisierung in Deutschland umzusetzen.

Christlich Demokratische Union Deutschlands
Die Christlich Demokratische Union Deutschlands wählte Laschet. - AFP/Archiv

Auf den zweiten Platz der Landesliste wählten die Delegierten Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, auf Platz drei lag Ralph Brinkhaus. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wurde auf den vierten Platz der Landesliste gewählt. CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak landet an sechster Stelle hinter der Bundestagsabgeordneten und Wirtschafts-Staatssekretärin Elisabeth Winkelmeier-Becker.

Im Herbst will die Christlich Demokratische Union Deutschland einen neuen Vorstand wählen. Der nächste Landesparteitag der nordrhein-westfälischen CDU ist als Präsenzveranstaltung geplant. Laschet erklärte jüngst, seinen Platz nach der Bundestagswahl im September in Berlin zu sehen.

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