Union und Grüne haben am Dienstag ihr Sondierungsgespräch gestartet, um Möglichkeiten für eine Regierungszusammenarbeit auszuloten.
Kanzleramt in Berlin
Kanzleramt in Berlin - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Abschluss erster bilateraler Begegnungen.

Das Treffen bildet den Abschluss der ersten bilateralen Gesprächsrunden zwischen den Parteien, die für eine Regierungsbildung in Frage kommen. Die Grünen nehmen mit ihrem zehnköpfigen Verhandlungsteam daran teil, die CDU ist ebenfalls mit zehn und die CSU mit fünf Unterhändlern vertreten.

Zuvor hatte es bereits in verschiedenen anderen Konstellationen Zweiergespräche zwischen Union, SPD, Grünen und FDP gegeben. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil will nach den getrennten Sondierungen baldige Dreiergespräche mit Grünen und FDP führen. Auch die Grünen streben den raschen Start von Dreier-Sondierungen an. Trotz ihrer Präferenz für eine Ampel-Koalition mit SPD und FDP schliessen sie auch ein Jamaika-Bündnis unter der Führung der Union nicht aus.

Im Vorfeld des Treffens am Dienstag zeigten sich die Grünen irritiert darüber, dass angebliche Inhalte aus dem schwarz-gelben Sondierungsgespräch am Sonntag nach aussen gedrungen waren, obwohl Diskretion vereinbart worden war. Zuvor hatte deshalb auch die FDP scharfe Kritik an der Unionsseite geübt.

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